Aktuelle Berichterstattung zum Thema WIRECARD und Klage gegen EY

Wirtschaftswoche,
„Damit wird EY nicht durchkommen“, 02.01.2022 | zum Interview

Da­mit wird EY nicht durch­kom­men. Zum ei­nen wa­ren die Treu­hand­kon­ten exis­ten­zi­ell für Wire­card. Sie muss­ten also be­son­ders ge­nau ge­prüft wer­den. Zum an­de­ren hätte EY dop­pelt vor­sich­tig sein müs­sen, nach­dem Un­ge­reimt­hei­ten bei ei­ner Über­nahme 2015 in In­dien auftauchten.“


Capital,
„Die Aussichten für Wirecard-​Anleger haben sich dramatisch verbessert“, 11.12.2021 | zum Interview

„Marc Liebs­cher ist An­walt und Ka­pi­tal­markt­ex­perte bei der Ber­li­ner Kanz­lei Dr. Späth & Part­ner. In Ko­ope­ra­tion mit der Kanz­lei Schirp & Part­ner ver­tritt er meh­rere Tau­send Wirecard-​Aktionäre bei Kla­gen ge­gen den Wirt­schafts­prü­fer EY.“


Handelsblatt,
Nach der Veröffentlichung des Geheimreports: „Nun kann sich keiner mehr rausreden“, 12.11.2021
| zum Artikel

„Der Ber­li­ner An­walt Wolf­gang Schirp, der im ver­gan­ge­nen Jahr als ei­ner der ers­ten Klage ge­gen EY ein­ge­reicht hatte, ver­bin­det mit der Ver­öf­fent­li­chung eine klare Hoff­nung: „Ich denke, dass das nun öf­fent­lich zu­gäng­li­che Do­ku­ment An­le­gern Auf­wind gibt. Es führt Rich­tern zwin­gend vor Au­gen, durch wel­che kon­kre­ten Um­stände in der Ar­beit von EY die­ser Skan­dal erst er­mög­licht wurde.““


Handelsblatt,
EY kämpft um Mandate – und um Vertrauen, 11. November 2021 | zum Artikel

Der­ar­tige Fra­gen ma­chen der­zeit man­che Klage zu­nichte. „Wir ha­ben noch keine Se­kunde über den Fall selbst spre­chen kön­nen. Mün­chen ver­sucht, die Klä­ger schon an der Kau­sa­li­täts­ebene schei­tern zu las­sen“, sagt Klä­ger­an­walt Wolf­gang Schirp, der etwa 3000 Man­date hat.“


BIULETYN IURIS LINK,
WIRECARD i Ernst & Young: Największy skandal na niemieckim rynku kapitałowym, Dr. Wolfgang Schirp, Juli 2021

„Li­czni in­west­orzy złożyli wni­oski o odszko­do­wa­nie prze­ciwko EY. Nasza kan­cel­aria działa na rzecz około 1.160 powodów.[…]“


Handelsblatt,
Einbußen von bis zu 100 Millionen Euro: Der Fall Wirecard lastet schwer auf EY, 16. Juni 2021 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…]An­le­ger­an­walt Wolf­gang Schirp aus Ber­lin ver­mu­tet, dass EY da­mit ei­nen Plan B ver­folgt: So könn­ten alle wich­ti­gen EY-​Kunden in den nächs­ten Jah­ren in die eu­ro­päi­sche Ein­heit über­führt und die deut­sche Lan­des­ge­sell­schaft wirt­schaft­lich be­trach­tet „ent­leert“ wer­den. Klä­ger könn­ten dann leer ausgehen.[…]“


Financial Times,
WIRECARD-​Desaster: Interner Whistleblower warnte EY schon im Jahre 2016 – Klägervertreter sehen Rückenwind für Klagen gegen EY, 30. September 2020 | zum Artikel

„Die „Fi­nan­cial Times“ be­rich­tet un­ter Ver­weis auf ein Ad­den­dum zum KPMG-​Report vom 27.04.2020, dass be­reits im Jahre 2016 ein EY-​interner Whist­leb­lower vor Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten bei WIRE­CARD ge­warnt habe. Kon­kret ging es um ei­nen Un­ter­neh­mens­zu­kauf in In­dien und Vor­würfe des „round­trip­ping“; zu­dem habe es ei­nen Be­stechungs­ver­such ge­gen­über ei­nem EY-​Prüfer gegeben.“


Businesstalk am Kudamm,
Dr. Wolfgang Schirp: „Wir brauchen eine schlagkräftige Finanzmarktaufsicht“, 28. September 2020 | zum Artikel

„[…] „Da­her ist zum an­de­ren eine Scha­dens­er­satz­klage sinn­voll. Diese ist sinn­vol­ler­weise ge­gen Ernst & Young zu rich­ten, denn alle an­de­ren in Be­tracht kom­men­den Geg­ner sind ent­we­der in In­sol­venz oder wer­den dies bald sein. Wir ha­ben be­reits für zahl­rei­che Man­dan­ten Kla­gen ge­gen Ernst & Young beim Land­ge­richt Stutt­gart ein­ge­reicht und tun dies weiterhin.“


Thüringer Allgemeine,
Das Versagen der Wirtschaftsprüfer, 25. August 2020 | zum Artikel

„[…] „Es hat kei­nen Sinn, je­man­den zu ver­kla­gen, der schon ka­putt ist und bei dem nichts mehr zu ho­len ist“, sagt der Ber­li­ner Rechts­an­walt Wolf­gang Schirp. In Ko­ope­ra­tion mit sei­nem Kol­le­gen Marc Liebs­cher reicht Schirp statt­des­sen Sam­mel­kla­gen von ge­schä­dig­ten In­ves­to­ren ge­gen die Ab­schluss­prü­fer von EY ein. Schon jetzt hät­ten sich 4000 Klä­ger ge­mel­det, das erste Dut­zend Kla­gen sei be­reits beim Land­ge­richt Stutt­gart ein­ge­reicht. Die Kla­gen rich­ten sich ge­gen den deut­schen Ab­le­ger von EY, die Ernst Young GmbH Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft mit Sitz in Stutt­gart. Schirp er­hofft sich, An­sprü­che in Höhe von über 500 Mil­lio­nen Euro gel­tend ma­chen zu kön­nen. Er setzt da­bei auf die glo­bale Größe von EY. Zwar ist der Haf­tungs­an­spruch auf die deut­sche EY­Toch­ter und nicht den Ge­samt­kon­zern be­schränkt. „Dass EY aber seine wich­tige deut­sche Toch­ter­ge­sell­schaft in­sol­vent ge­hen lässt, halte ich für un­denk­bar“, sagt Schirp. Ein sol­ches Sze­na­rio, so der Rechts­an­walt, würde das Ende des Ge­samt­ver­bun­des von EY ein­läu­ten. […] Kann man bei sol­chen Um­stän­den von Vor­satz spre­chen? An­walt Schirp fin­det das schon. Er zielt auf die vor­he­ri­gen Ge­schäfts­be­richte ab, bei de­nen „die Prü­fer noch nicht ein­mal eine Sal­den­be­stä­ti­gung von der Bank an­ge­for­dert ha­ben“, wie Schirp sagt. […]“


Berliner Morgenpost,
Wirecard: Wie Kleinanleger jetzt um Schadenersatz kämpfen, 24. August 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Der Wirecard-​Skandal hat zig Klein­an­le­ger um viel Geld ge­bracht. Sie wol­len sich weh­ren. Ins Vi­sier ge­ra­ten da­bei Wirt­schafts­prü­fer. […] Die Kla­gen rich­ten sich ge­gen den deut­schen Ab­le­ger von EY, die Ernst Young GmbH Wirt­schafts­pr­pü­fun­ges­ge­sell­schaft mit Sitz in Stutt­gart. Schirp er­hofft sich, An­sprü­che in Höhe von über 500 Mil­lio­nen Euro gel­tend ma­chen zu kön­nen. Er setzt da­bei auf die glo­bale Größe von EY. […]“


Hamburger Abendblatt,
Wirecard: Wie Kleinanleger jetzt um Schadenersatz kämpfen, 24. August 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Der Wirecard-​Skandal hat zig Klein­an­le­ger um viel Geld ge­bracht. Sie wol­len sich weh­ren. Ins Vi­sier ge­ra­ten da­bei Wirt­schafts­prü­fer. […] Schirp er­hofft sich, An­sprü­che in Höhe von über 500 Mil­lio­nen Euro gel­tend ma­chen zu kön­nen. Er setzt da­bei auf die glo­bale Größe von EY. […]“


WELT​.DE,
„Im Ausland verklagen“ – Das ist die neue Chance für Wirecard-​Opfer, 6. August 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Im Be­trugs­skan­dal beim Dax-​Konzern Wire­card wächst der Druck auf die Wirt­schafts­prü­fer von EY. Ei­ner­seits kom­men die Un­ter­su­chun­gen der Be­hör­den nun even­tu­el­len Feh­lern der Prü­fer im­mer nä­her, an­de­rer­seits su­chen An­le­ger­an­wälte nach An­satz­punk­ten, um mög­lichst viel Scha­den­er­satz von EY zu for­dern. Ei­nen könn­ten sie ge­fun­den ha­ben. Er ist für ge­schä­digte Ak­tio­näre durch­aus interessant.“


Das Erste,
Mittagsmagazin: Schwerpunkt Wirecard-​Skandal, 29. Juli 2020 | zum Video (verfügbar bis 29.7.2021)

„Bei­spiel­lose Er­folgs­ge­schichte, bei­spiel­lo­ser Ab­sturz und am Ende ein bei­spiel­lo­ser Bi­lanz­be­trug? Wer trägt die Ver­ant­wor­tung im Wirecard-Skandal?“


Al Jazeera,
Germany investigates Wirecard’s fraud case, 29. Juli 2020 | zum Video

„Pro­se­cu­tors are in­ves­ti­ga­ting one of the lar­gest ac­coun­ting fraud ca­ses in the country’s re­cent history af­ter the on­line pay­ment ser­vices com­pany crum­bled into in­sol­vency last month, ad­mit­ting that $2.2bn was missing.“


WELT​.DE,
So haben Wirecard-​Aktionäre Chance auf Entschädigung, 17. Juli 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Pri­vate An­le­ger, aber auch in­sti­tu­tio­nelle In­ves­to­ren ha­ben sich viel zu spät von ih­ren Wirecard-​Anteilen ge­trennt – und sehr viel Geld ver­lo­ren. Das macht vor al­lem Klein­an­le­ger wü­tend. Sie möch­ten sich weh­ren. Tat­säch­lich ist es rich­tig, dass sie die Ver­luste nicht ein­fach hin­neh­men und et­was tun. Und die Aus­gangs­be­din­gun­gen im Fall Wire­card sind für Pri­vat­an­le­ger günstig. […]“


Finance,
Sammelklagen gegen Wirecard und EY, 13. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Dem Wirt­schafts­prü­fer wer­fen die Klä­ger vor, die Ab­schluss­prü­fer hät­ten es un­ter­las­sen, Wire­card ge­mäß den gel­ten­den Prü­fungs­grund­sät­zen zu prü­fen. […] Auch die Kanz­lei Schirp & Part­ner hat Klage ge­gen EY ein­ge­reicht, wäh­rend die Schutz­ge­mein­schaft der Ka­pi­tal­an­le­ger SdK Straf­an­zeige ge­gen zwei am­tie­rende und ei­nen ehe­ma­li­gen EY-​Prüfer ge­stellt hat. […]“


Der Aktionär,
Ratgeber Wirecard-​Klagen: Diese Chancen haben Sie wirklich, 10. Juli 2020 | zum Artikel (kostenfrei einsehbar nach Registrierung)

Das große Doppel-​Interview: „[…] DER AK­TIO­NÄR: Herr Dr. Schirp, Herr Tüng­ler, es gibt Kla­gen von di­ver­sen Kanz­leien ge­gen Wire­card selbst, Füh­rungs­kräfte des Un­ter­neh­mens und den Wirtschafts-​prüfer EY. Selbst die Ba­Fin ist stark in die Kri­tik ge­ra­ten. Wie be­ur­tei­len Sie ge­ne­rell die Er­folgs­aus­sich­ten für ge­schä­digte An­le­ger, die Ent­schä­di­gung wol­len – vor al­lem nach dem In­sol­venz­an­trag von Wire­card? Dr. Wolf­gang Schirp: Ich bin mir si­cher, dass Kla­gen ge­gen die Wire­card AG auf­grund der ein­ge­tre­te­nen In­sol­venz kei­nen öko­no­mi­schen Nut­zen mehr versprechen. […]“


Focus,
Absturz von Wirecard: Wie ein Rentner fast 450.000 Euro durch den Betrug verlor, 9. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Sun­dern will auf Scha­den­er­satz kla­gen. Er hat sich dem Sam­mel­ver­fah­ren der An­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher an­ge­schlos­sen. Da bei Wire­card wohl nicht mehr viel zu ho­len ist, ver­kla­gen die Ju­ris­ten die Wirt­schafts­prü­fer von Ernst & Young, ei­nem der Big-​Four der Bran­che. „Wenn man sich an­schaut, was EY bei sei­nen Tes­ta­ten al­les falsch ge­macht hat, steht ei­nem der Mund of­fen“, meint Schirp. So habe man etwa bei den Jah­res­ab­schlüs­sen zwi­schen 2016 bis 2018 Treu­hand­gut­ha­ben in Du­bai, Sin­ga­pur und auf den Phil­ip­pi­nen in Höhe von mehr als ei­ner Mil­li­arde Euro tes­tiert, „ob­wohl keine Be­stä­ti­gun­gen der kon­to­füh­ren­den Ban­ken vor­la­gen“. Schirp spricht vom klei­nen „Ein­mal­eins des Wirtschaftsprüfer-​Geschäfts.“ Aus Sicht der An­wälte rollt auf Ernst & Young eine rie­sige Kla­ge­welle zu, „die sich zur größ­ten in der deut­schen Ge­schichte aus­wach­sen könnte“. Nach ei­ge­nen An­ga­ben ver­tre­ten beide Kanz­leien in­zwi­schen 7000 bis 10.000 Man­dan­ten in der Causa. „Am Ende kommt ein Scha­den­vo­lu­men von 1,5 Mil­li­ar­den Euro auf EY zu“, er­läu­tert der pro­mo­vierte Ju­rist Schirp. […]“


Handelsblatt,
Wirecard-​Skandal erschüttert EY – Wirtschaftsprüfer fürchtet Klagewelle und schwere Imageschäden, 9. Juli 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] Da bei der in­sol­ven­ten Wire­card nicht mehr viel zu ho­len ist, knöp­fen sich Kanz­leien wie […] Schirp & Part­ner EY vor. Dort wit­tern sie eine gut ge­füllte Kasse – und das mit gu­tem Grund: Die Ge­schäfte von EY in Deutsch­land blü­hen seit Jah­ren. Pünkt­lich zum Ju­bi­läum hat die deut­sche EY im Ge­schäfts­jahr 2018/19 die Um­satz­marke von zwei Mil­li­ar­den Euro ge­knackt. Die Ge­sell­schaft sieht sich als Markt­füh­rer in der Steuer- und Rechts­be­ra­tung, auf die et­was mehr als ein Drit­tel des Um­sat­zes entfällt. […]“


Handelsblatt,
Klagen auf Schadensersatz: Was Wirecard-​Investoren jetzt machen können, 9. Juli 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] Auch der Ber­li­ner An­le­ger­an­walt Wolf­gang Schirp will EY in die Pflicht neh­men. Seine Kanz­lei Schirp & Part­ner hat An­fang Juni Klage ge­gen EY ein­ge­reicht und ver­zeich­net ei­ge­nen An­ga­ben zu­folge eben­falls ein „re­ges In­ter­esse von Aktionären“. […]“


Kölner Stadt Anzeiger,
Krimi um Wirecard: Die womöglich größte Klagewelle der deutschen Geschichte , 8. Juli 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Nach der In­sol­venz von Wire­card rü­cken die Wirt­schafts­prü­fer von Ernst & Young (EY) in den Fo­kus. Kön­nen sie für den Bi­lanz­skan­dal und da­mit für die Ver­luste der An­le­ger haft­bar ge­macht wer­den? Das hof­fen viele In­ves­to­ren, zu­mal bei Wire­card selbst nach der In­sol­venz wohl nichts mehr zu ho­len ist. Auf EY rollt eine Pro­zess­welle zu. Kanz­leien wie etwa Schirp & Part­ner und An­le­ger­schüt­zer wie die Schutz­ge­mein­schaft der Kla­ein­ak­tio­näre ha­ben be­reits Kla­gen eingereicht. […]“


Epoch Times,
Wirecard: Anwälte geschädigter Anleger wollen jetzt Ernst & Young und den Staat verklagen, 7. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Auf die Wirt­schafts­prü­fer von Ernst & Young (EY) könnte in­folge der Wirecard-​Insolvenz schon bald eine Sam­mel­klage zu­rol­len. Wie der „Fo­cus“ be­rich­tet, wol­len die An­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher eine Sam­mel­klage von 7.000 bis 10.000 Man­dan­ten an­stren­gen, die durch das Ge­schäfts­ge­ba­ren von Wire­card Schä­den in ei­ner Ge­samt­höhe von 1,5 Mil­li­ar­den Euro er­lit­ten hät­ten. […] An­walt Schirp geht da­von aus, dass EY be­reits zu ei­nem frü­he­ren Zeit­punkt die Un­wäg­bar­kei­ten hätte er­ken­nen und durch eine Ver­wei­ge­rung des Testats grö­ße­ren Scha­den ver­hin­dern hätte kön­nen. So habe man etwa bei den Jah­res­ab­schlüs­sen zwi­schen 2016 bis 2018 Treu­hand­gut­ha­ben in Du­bai, Sin­ga­pur und auf den Phil­ip­pi­nen in Höhe von mehr als ei­ner Mil­li­arde Euro tes­tiert, ohne dar­über Be­stä­ti­gun­gen der kon­to­füh­ren­den Ban­ken ein­zu­ho­len. Da­mit habe man das „kleine Ein­mal­eins des Wirtschaftsprüfer-​Geschäfts“ miss­ach­tet. Den Kon­zern­ab­schluss 2018 habe man trotz ei­ner deut­lich über­höh­ten Dar­stel­lung des Kas­sen­be­stan­des ab­ge­seg­net. […] Im äu­ßers­ten Fall wolle man den Staat selbst zur Re­chen­schaft zie­hen, er­klärt Schirp. Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz und Bafin-​Chef Fe­lix Hu­feld hät­ten be­reits ein Ver­sa­gen der staat­li­chen Auf­sicht eingeräumt. […]“


Financial Times – Alphaville,
EY Germany will survive, but legal troubles loom, 7. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Al­most a month ear­lier, Bloom­berg re­por­ted that Berlin-​based la­wyer Wolf­gang Schirp had fi­led suit on be­half of Wire­card in­ves­tors against EY Ger­many af­ter Wirecard’s head­quar­ters were rai­ded as part of a mar­ket ma­ni­pu­la­tion probe. Af­ter the se­arch on June 7, Schirp told Ger­man pa­per Han­dels­blatt that he also had ques­ti­ons about de­tails con­tai­ned in the KPMG spe­cial au­dit and in par­ti­cu­lar, EY’s ina­bi­lity to con­firm €1bn in trust as­sets in the 2018 accounts. […]“


Compliance Week,
Wirecard scandal will have cascading impact on Germany’s audit, regulatory landscape, 7. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Wirecard’s long-​time au­di­tor, EY, faces moun­ting le­gal ac­tion as well. One class-​action lawsuit, fi­led by the law firm of Wolf­gang Schirp, took is­sue with EY au­di­t­ing Wirecard’s al­le­ged equity ca­pi­tal of €1.9 bil­lion (U.S. $2.1 bil­lion) “wi­thout ob­jec­tion, alt­hough no suf­fi­ci­ent evi­dence was avail­able. This pro­ce­dure is very pecu­liar and, ac­cord­ing to our ana­ly­sis, does not cor­re­spond to the du­ti­ful pro­ce­dure of an au­di­tor,” Wolf­gang Schirp stated. […]“


WirtschaftsWoche,
Anlegerskandale vor Wirecard: Erstunken und erlogen, 5. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Di­rekt im Kla­ge­feuer steht die Ba­Fin im Zu­sam­men­hang mit der Con­tai­ner­pleite von P&R. Die Ber­li­ner An­walts­kanz­lei Schirp ist der Auf­fas­sung, dass die Ba­Fin im Zu­sam­men­hang mit der In­sol­venz von P&R ihre Amts­pflicht ver­letzt habe und An­le­ger ent­schä­di­gen müsste. Die Scha­den­er­satz­klage läuft seit Ende ver­gan­ge­nen Jah­res. Bei der rund 3,5 Mil­li­ar­den Euro schwe­ren Pleite von P&R dreht es sich darum, dass die Ba­Fin über die rein for­male Prü­fung hin­aus keine wei­te­ren In­for­ma­tio­nen an­ge­for­dert ha­ben soll, so bei­spiels­weise zum Al­ter der Con­tai­ner, die das Un­ter­neh­men an An­le­ger weiterreichte. […]“


mondaq,
Australia: Wirecard collapse raises questions of auditor and regulator negligence, 4. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Ger­man law firm, Schirp & Part­ner, has said it will file class ac­tions against EY on be­half of both share­hol­ders and bond­hol­ders. Their ques­ti­ons being how EY was able to is­sue the last au­dit cer­ti­fi­ca­tes for Wire­card wi­thout li­mi­ta­ti­ons and how the de­fi­ci­en­cies iden­ti­fied by KPMG re­mai­ned hid­den from EY in the ye­ars prior. Schirp & Partner’s po­si­tion is that the au­dit cer­ti­fi­ca­tes could pro­bably not have been is­sued wi­thout a bre­ach of EY’s au­di­t­ing ob­li­ga­ti­ons and that EY has cer­ti­fied bank ba­lan­ces of up to $EUR1.9 bil­lion wi­thout suf­fi­ci­ent au­dit evi­dence, as the banks con­cer­ned deny the exis­tence of the accounts. […]“


RND,
“Der Totalausfall der Bafin muss Konsequenzen haben” – Staatshaftungsklage wegen Wirecard-​Skandal?, 3. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] So­gar der Ba­fin droht Un­ge­mach, ob­wohl sie ge­setz­lich ei­gent­lich von Haf­tung aus­ge­nom­men ist. Das könnte aber eu­ro­pa­rechts­wid­rig sein, glaubt der Ber­li­ner An­le­ger­an­walt Marc Liebs­cher und rüs­tet sich für recht­li­che Schritte. “Wir sind von in­ter­na­tio­na­len In­ves­to­ren be­auf­tragt wor­den, Staats­haf­tungs­klage zu prü­fen”, er­klärt er. Wenn man die vor den Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH) bringt, könne dort der Haf­tungs­aus­schluss kip­pen. Be­grün­den kann Liebs­cher das An­lie­gen in ei­nem Satz. “Die Auf­sicht wurde so or­ga­ni­siert, dass sie schei­tern musste.” […]“


Ez​anime​.net,
Wirecard se derrumba debido a $ 5.8 mil millones, 2. Juli 2020 | zum Artikel (Artikel verschoben)

„[…] El bufete de aboga­dos ale­mán Schirp & Part­ner dijo que con Wire­card ahora efec­tiva­mente mar­gi­n­ado, pre­sen­ta­ría ac­cio­nes colec­ti­vas con­tra EY en nombre de los ac­cio­nis­tas y te­ne­do­res de bo­nos. “Es ater­ra­dor el tiempo que Wire­card AG pudo operar sin que los au­di­to­res lo ob­jetaran”, dijo el so­cio Wolf­gang Schirp. […]“


SPIEGEL,
Bafin-​Chef zur Wirecard-​Pleite: Nach Vorschrift ins Desaster, 1. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Ver­schie­dene in­sti­tu­tio­nelle In­ves­to­ren wol­len nun des­we­gen ge­gen die Ba­fin kla­gen: „Wir sind von meh­re­ren in­ter­na­tio­na­len In­ves­to­ren be­auf­tragt wor­den, eine Staats­haf­tungs­klage zu prü­fen“, sagt der Ber­li­ner An­walt Marc Liebs­cher, der ge­mein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Wolf­gang Schirp schon ge­gen den Wirt­schafts­prü­fer E&Y in der Sa­che vor­geht. „Wir se­hen hier ein kom­plet­tes Sys­tem­ver­sa­gen: Bei der DPR, bei der Ba­fin, und im Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­rium, das keine Struk­tur auf­ge­baut hat, die ef­fek­tiv prü­fen kann.“ Wie sehr der in­ter­na­tio­nale Ruf des Fi­nanz­stand­orts Deutsch­land ge­lit­ten habe durch den Skan­dal, sei „den Ver­ant­wort­li­chen of­fen­bar noch gar nicht klar“, sagt Liebscher.“


fi​news​.ch,
Wirecard: EY gerät ins Fadenkreuz der Investoren, 1. Juli 2020 | zum Artikel

„[…] Auch die Ber­li­ner Kanz­lei Schirp hat in­zwi­schen Klage ge­gen EY ein­ge­reicht – die An­wälte se­hen eine Mit­ver­ant­wor­tung von EY im Wirecard-Debakel. […]“


The Times,
WIRECARD Collapse: Investors sue Germany over Wirecard regulatory failures, 30. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Thousands of Wire­card in­ves­tors are pre­pa­ring to sue the Ger­man state for bil­li­ons of eu­ros over its al­le­ged fail­ure to pre-​empt the worst ac­coun­ting scan­dal in the history of its pre­mier share in­dex, the Dax. Two se­pa­rate class ac­tions will ac­cuse the fi­nan­cial watch­dogs of ne­gli­gence af­ter it emer­ged that they had as­si­gned only one full-​time worker to in­ves­ti­gate claims of a com­plex €1.9 bil­lion fraud at Wire­card last year. […]“


LAW​.com,
Wirecard Collapse Drags Big Four’s EY Into the Crosshairs as German Investor Suit Expands, 30. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] Ber­lin firm Schirp & Part­ner also said it has fi­led a suit against EY, as has the Ger­man investor’s pro­tec­tion as­so­cia­tion SdK. EY Ger­many could not immedia­tely be reached for com­ment. The lawsuits come amid a raft of ques­ti­ons about EY’s role in the company’s bankruptcy. […]“


Versicherungswirtschaft Heute,
Klagen gegen EY und Bafin im Wirecard-​Skandal, 30. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Marc Liebs­cher und Wolf­gang Schirp be­rei­ten be­reits eine Sam­mel­klage we­gen Staats­haf­tung ge­gen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor. Grund ist das „krasse Ver­sa­gen der deut­schen Auf­sichts­be­hör­den“ im Fall Wire­card. Die An­wälte wol­len Scha­den­er­satz für ihre Man­dan­ten er­strei­ten, da­bei wird um Mil­lio­nen ge­hen, den Wire­card hat mitt­ler­weile In­sol­venz angemeldet. […]“


Versicherungsbote,
Wirecard-​Skandal: BaFin und Wirtschaftsprüfer müssen Klagen fürchten, 30. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher be­rei­ten im Auf­trag von Wirecard-​Investoren eben­falls eine Sam­mel­klage ge­gen die Ba­fin und die DPR vor: we­gen Staats­haf­tung. Es sei zu prü­fen, „ob Deutsch­land we­gen der un­zu­rei­chen­den Auf­sicht ge­gen EU-​Recht ver­sto­ßen“ habe, sagte Liebs­cher ge­gen­über fi​nance​-ma​ga​zin​.de. Der Rechts­an­walt sieht „skan­da­löse In­ter­es­sen­kon­flikte“ bei den Bi­lanz­prü­fern von DPR, weil Vor­stand Ernst auch im Auf­sichts­rat meh­re­rer Groß­kon­zerne wie TUI, Vo­no­via oder Me­tro sitzt […]“


Australian Computer Society – Information Age,
German fintech misplaces $3b, goes bust – Wirecard CEO arrested amid accounting scandal, 30. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Shortly af­ter Wire­card an­noun­ced its in­sol­vency, Ger­man law firm Schirp and Part­ner be­gan a class ac­tion lawsuit on be­half of in­ves­tors and share­hol­ders. Since it won’t be able to tar­get the in­sol­vent Wire­card, the la­wy­ers are in­s­tead loo­king to go af­ter its an­nual au­di­tor, EY. La­wyer Wolf­gang Schirp said the col­lapse of Wire­card was “fo­re­see­able”. “It is frigh­tening how long Wire­card AG was able to ope­rate wi­thout being ob­jec­ted to by the au­di­tors,” he said. “We have been mo­ni­to­ring Wire­card AG since 2008 and have collec­ted very ex­ten­sive ma­te­rial. It was al­ways clear that so­me­thing was wrong.“ […]“


Jornal Contabil,
“Um escândalo sem precedentes no mundo financeiro” coloca a Ernst & Young nas cordas, 30. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] No in­í­cio de junho, o escri­tó­rio de ad­vo­cacia de Ber­lim Schirp & Partne ent­rou com uma ação con­tra a EY . Ele a acusa de vio­lar “as obri­ga­ções de con­trole de um au­di­tor”. As ações da Wire­card caí­ram 98% nos úl­ti­mos dez dias. O ga­bi­nete da Schirp insta os acio­nis­tas a ent­rar com uma ação co­le­tiva con­tra a EY. […]“


bo​erse​.ARD​.de,
Im Wirecard-​Skandal: Das Versagen der Aufseher und Prüfer, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Die Kanz­lei Schirp & Part­ner hat be­reits An­fang Juni Klage ge­gen EY ein­ge­reicht und ver­zeich­net nach ei­ge­nen An­ga­ben ak­tu­ell „re­ges In­ter­esse von Ak­tio­nä­ren“, die sich der Klage an­schlie­ßen wollen. […]“


Finance,
Brutale Einschläge für die Bilanzpolizei, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Und für die bei­den Be­hör­den kommt es noch di­cker: Die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher be­rei­ten im Auf­trag von Wirecard-​Investoren eine Sam­mel­klage ge­gen die Ba­fin und die DPR we­gen Staats­haf­tung vor. Beide In­sti­tu­tio­nen hät­ten „krasse“ Feh­ler ge­macht. „Da­für wer­den wir die Bun­des­re­pu­blik für un­sere Man­dan­ten auf Scha­dens­er­satz ver­kla­gen“, kün­digte Liebs­cher an. Sei­ner Mei­nung nach sei zu­dem zu prü­fen, „ob Deutsch­land we­gen der un­zu­rei­chen­den Auf­sicht ge­gen EU-​Recht ver­sto­ßen“ habe. Liebs­cher glaubt, „skan­da­löse In­ter­es­sen­kon­flikte“ in­ner­halb der DPR zu se­hen. So sitzt der seit 2011 am­tie­rende DPR-​Präsident Ernst zeit­gleich im Auf­sichts­rat der Groß­kon­zerne Me­tro, Tui und Vo­no­via. Au­ßer­dem sieht er es kri­tisch, dass die Ba­fin mit der DPR „ei­nen pri­vat­recht­li­chen Ver­ein in ho­heit­li­che Auf­ga­ben der Auf­sicht ein­ge­bun­den“ habe. Er for­dert im Fi­nanz­be­reich von der Po­li­tik „wirk­same Kon­troll­struk­tu­ren nach in­ter­na­tio­na­len Standards“.“


Capital,
Im Wirecard-​Skandal gerät EY immer stärker ins Visier, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] In­ves­to­ren­schutz­ver­ei­ni­gun­gen und meh­rere große Kanz­leien kün­dig­ten in den ver­gan­ge­nen Ta­gen an, auch ge­gen EY Scha­dens­er­satz­an­sprü­che prü­fen zu wol­len. Der Vor­wurf: EY habe die Zah­len und Bi­lan­zen von Wire­card nicht hin­rei­chend ge­nau ge­prüft und sei öf­fent­li­chen Zwei­feln nicht nach­ge­gan­gen. So reichte die Ber­li­ner An­walts­kanz­lei Schirp & Part­ner nach ei­ge­nen An­ga­ben be­reits eine erste Klage ge­gen EY ein. Die Prü­fer hät­ten Gut­ha­ben auf Treu­hand­kon­ten in Höhe von bis zu 1,9 Mrd. Euro be­an­stan­dungs­frei tes­tiert, ob­wohl da­für keine aus­rei­chen­den Nach­weise vor­la­gen, er­klärte die Kanz­lei zur Be­grün­dung: „Nach un­se­rer Ana­lyse ent­spricht dies nicht dem pflicht­ge­mä­ßen Vor­ge­hen ei­nes Wirt­schafts­prü­fers.“ Mit der Klage sol­len In­ves­to­ren für mög­li­che Ver­luste aus Ge­schäf­ten mit Ak­tien und An­lei­hen von Wire­card und ent­spre­chen­den De­ri­va­ten ent­schä­digt wer­den. Eine Klage ge­gen den Wirt­schafts­prü­fer habe auch grö­ßere Er­folgs­aus­sich­ten als ge­gen den an­ge­schla­ge­nen Zah­lungs­dienst­leis­ter selbst, ar­gu­men­tier­ten die An­wälte noch zu Be­ginn der ver­gan­ge­nen Wo­che. Nach­dem der Dax-​Konzern am Don­ners­tag In­sol­venz an­ge­mel­det hat, se­hen sie ihre Ein­schät­zung be­stä­tigt: Die In­sol­venz habe sich schon ab­ge­zeich­net, sagt Wolf­gang Schirp ge­gen­über dem „Spie­gel“. […]“


CNBC,
‚The Enron of Germany‘: Wirecard scandal casts a shadow on corporate governance, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] It co­mes af­ter law firm Schirp & Part­ner brought a class ac­tion lawsuit against the ac­coun­tancy on be­half of Wire­card in­ves­tors, al­le­ging it fai­led to flag im­pro­perly boo­ked pay­ments on Wirecard’s 2018 accounts. […]“


cash,
Wirecard-​Aktie plus 118 Prozent – Zwei Klagen gegen deutschen Staat, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Der In­sol­venz­skan­dal um Wire­card führt zu zwei Staats­haf­tungs­kla­gen ge­gen den deut­schen Staat. Die Tä­tig­kei­ten des Zah­lungs­ab­wick­lers auf den Phil­ip­pi­nen sol­len der­weil un­ter­sucht wer­den. […] Im Auf­trag von Wirecard-​Aktionären be­rei­ten zwei An­walts­kanz­leien, die be­reits Kla­gen ge­gen den Buch­prü­fer Ernst & Young ein­ge­reicht ha­ben, Sam­mel­kla­gen we­gen Staats­haf­tung ge­gen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor. „Wire­card hat un­kon­trol­liert Mil­li­ar­den Euro an An­le­ger­gel­dern ver­nich­tet“, hiess es am Sonn­tag in ei­ner Mit­tei­lung der Kanz­leien Schirp und Liebs­cher. Schirp sieht im Ver­sa­gen der Auf­sichts­be­hörde Ba­Fin so­wie der Deut­schen Prüf­stelle für Rech­nungs­we­sen Par­al­le­len zur In­sol­venz des Con­tai­ner­an­bie­ters P&R. […]“


Wiener Zeitung,
Deutsche Regierung zieht erste Konsequenzen aus Wirecard-​Skandal: Künftig soll die Finanzaufsicht Bafin selbst ermitteln. Auf den Staat rollen Sammelklagen zu, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Wolf­gang Schirp so­wie Marc Liebs­cher er­klär­ten, sie seien von Wirecard-​Investoren be­auf­tragt wor­den, eine Sam­mel­klage ge­gen die Bun­des­re­pu­blik ein­zu­rei­chen. Grund sei das Ver­sa­gen der Auf­sichts­be­hör­den. Ba­fin so­wie die „Bi­lanz­po­li­zei“ DPR hät­ten krasse Feh­ler ge­macht. „Da­für wer­den wir die Bun­des­re­pu­blik für un­sere Man­dan­ten auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen“, sagte Marc Liebs­cher. Zu prü­fen ist den An­wäl­ten zu­folge auch, ob we­gen un­zu­rei­chen­der Auf­sicht auch ge­gen EU-​Recht ver­sto­ßen wurde. […]“


yahoo! Finance,
Wirecard Fallout: Auditor EY Accused of Not Flagging $2.1B Black Hole Sooner, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Ear­lier this month, be­fore the most re­cent re­ve­la­ti­ons of ac­coun­ting mal­prac­tice, law firm Wolf­gang Schirp had fi­led a class-​action lawsuit against EY for its fail­ure to spot im­pro­perly boo­ked pay­ments in Wirecard’s 2018 accounts. […]“


Milenio,
Alemania revisa regulación tras escándalo de Wirecard, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Ber­lín Marc Liebs­cher y Wolf­gang Schirp, los aboga­dos con sede en Ber­lín, se­ña­la­ron ayer que es­tán pre­pa­rando una de­manda colec­tiva de in­ver­sio­nis­tas con­tra la Re­pú­b­lica Fe­deral de Ale­ma­nia, quie­nes exi­gen da­ños y per­jui­cios por una su­pu­esta “falla de las au­to­ridades re­gu­la­do­ras ale­ma­nas” en el caso de Wire­card. […] A princi­pios de ju­nio, el bufete de aboga­dos ber­li­nés Schirp & Part­ner in­ter­puso una ac­ción ju­di­cial con­tra EY bajo la acu­sa­ción de vio­lar “las ob­li­ga­cio­nes de con­trol de un auditor”. […]“


Gestión,
El escándalo de Wirecard pone a la auditora EY contra las cuerdas, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] A princi­pios de ju­nio, el bufete de aboga­dos ber­li­nés Schirp & Part­ner in­ter­puso una ac­ción ju­di­cial con­tra EY. La acusa de vio­lar „las ob­li­ga­cio­nes de con­trol de un au­di­tor“. Las ac­cio­nes de Wire­card se han des­plo­mado un 98% du­rante los úl­ti­mos diez días. El ga­bi­nete Schirp insta a los ac­cio­nis­tas a pre­sen­tar una de­manda colec­tiva con­tra EY. […]“


ZD Net,
Scandale Wirecard: EY dans la tourmente, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Mais les soup­çons sur EY por­tent sur une pé­ri­ode plus longue. Le ca­bi­net d’avocats ber­li­nois Schirp & Part­ner a ent­amé dé­but juin une ac­tion en jus­tice vi­sant EY. EY n’a pu cer­ti­fier les comp­tes de Wire­card des an­nées du­rant « sans une vio­la­tion des ob­li­ga­ti­ons de con­trôle d’un au­di­teur », ac­cuse le ca­bi­net sur son site. […]“


Idei De Afaceri,
Caderea Wirecard pune EY pe jar, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] La ran­dul sau, firma de avo­ca­tura Schirp & Part­ner din Ber­lin a de­ma­rat la in­ce­pu­tul lunii iunie o ac­ti­une in jus­ti­tie care vi­zeaza Ernst & Young. Po­tri­vit avo­ca­tilor, Ernst & Young nu ar fi pu­tut cer­ti­fica con­tu­rile Wire­card timp de mai multi ani „fara o in­cal­care a ob­li­ga­tiilor de con­trol ale unui au­di­tor“. In con­d­i­tiile in care ac­ti­u­nile Wire­card s-​au pra­bu­sit cu 98% in ul­timele zece zile, de­ti­na­to­rii de ac­ti­uni la firma ger­mana de plati on­line sunt in­vi­tati de ca­binetul de avo­ca­tura Schirp & Part­ner sa se ala­ture unei ac­ti­uni colec­tive in jus­ti­tie care sa vi­zeze Ernst & Young. […]“


ma​ni​last​an​dard​.net,
Critics’ ire turns on auditor EY after collapse of Wirecard, 29. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Berlin-​based law firm Schirp and Part­ner laun­ched a lawsuit against EY in early June, say­ing on its web­site the group could not have cer­ti­fied Wirecard’s ac­counts “wi­thout a bre­ach of an auditor’s au­di­t­ing ob­li­ga­ti­ons.” Gi­ven Wirecard’s share price has col­lap­sed by 98 per­cent in 10 days, Schirp told share­hol­ders that “EY is eco­no­mi­c­ally the bet­ter clai­mant for ag­grie­ved in­ves­tors,” ur­ging them to join a class ac­tion suit. […]“


Financial Times,
Germany to overhaul accounting regulation after Wirecard collapse, 28. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] Berlin-​based la­wy­ers Marc Liebs­cher and Wolf­gang Schirp said on Sunday they are pre­pa­ring a class ac­tion lawsuit of in­ves­tors against the Fe­deral Re­pu­blic of Ger­many. The in­ves­tors de­mand da­ma­ges for an al­le­ged “fail­ure of Ger­man re­gu­la­tory aut­ho­ri­ties” in the Wire­card case. […]“


PYMNTS​.com,
EY Accused Of Missing Alleged Wirecard Fraud, 28. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Marc Liebs­cher, a la­wyer with the Ber­lin firm re­pre­sen­ting pri­vate Wire­card in­ves­tors, cal­led EY’s au­di­t­ing “a dis­as­ter” and said the firm “should stand trial” as well, WSJ reported. […]“


Nebenwerte Magazin,
Wirecard Staatshaftung? DPR fliegt – Schuldeingeständnis?, 28. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Lo­gisch das (sic) hier An­wälte An­sätze für eine mög­li­che Staats­haf­tung ver­mu­ten. Sieht nach sehr viel „Zeit“ aus bei den im Raum ste­hen­den schwe­ren Vor­wür­fen – und spä­tes­tens im Som­mer 2019 wa­ren diese un­über­hör­bar. Wir zi­tie­ren aus ei­ner Ver­öf­fent­li­chung der Schirp und Part­ner, die heute mit­teil­ten, dass sie Sam­mel­kla­gen we­gen Staats­haf­tung vor­be­rei­te­ten: „Die Me­di­en­be­richte sind un­be­strit­ten: Be­reits seit Fe­bruar 2019 sah die Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (Ba­Fin) Ver­an­las­sung, ge­gen die Wire­card AG we­gen Bi­lanz­ma­ni­pu­la­tion zu er­mit­teln. Ge­mäß dem in dem in die­sem Be­reich zwei­stu­fig or­ga­ni­sier­ten deut­schen Auf­sichts­recht gab sie den Un­ter­su­chungs­auf­trag an die Deut­sche Prüf­stelle für Rech­nungs­we­sen (DPR) wei­ter. Die DPR ist ein pri­vat­recht­lich or­ga­ni­sier­ter Ver­ein, der in die­sem Be­reich mit ho­heit­li­chen Auf­ga­ben be­lie­hen ist. Die DPR stellte ei­nen ein­zi­gen Mit­ar­bei­ter für die Wirecard-​Prüfung ab. Die­sem Mit­ar­bei­ter ist es bis zum Zu­sam­men­bruch des Wirecard-​Konzerns im Juni 2020, also in ei­nem Zeit­raum von an­dert­halb Jah­ren, nicht ge­lun­gen, ei­nen Prüf­be­richt vor­zu­le­gen. Die Ba­Fin ih­rer­seits hat Wire­card im Jahre 2019 lange durch ein Ver­bot des Leer­ver­kaufs von Ak­tien (Short Sel­ling) ge­schützt. Dies ob­wohl schon da­mals sehr sub­stan­ti­ierte Vor­würfe ge­gen die Rech­nungs­le­gung des Un­ter­neh­mens, vor al­lem sei­tens der Fi­nan­cial Times, aber auch an­de­rer Me­dien, for­mu­liert wor­den wa­ren. Diese Vor­würfe wie­sen auf ein be­trü­ge­ri­sches Auf­blä­hen der Bi­lanz hin. Ins­ge­samt ist ein kras­ses Ver­sa­gen der Auf­sicht fest­zu­stel­len. Dies hat Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Scholz aus­drück­lich ein­ge­räumt. Auch BaFin-​Chef Fe­lix Hu­feld hat be­reits Feh­ler ein­ge­räumt. Da­her ist es nicht un­er­war­tet, dass mor­gen, am Mon­tag, die zu­stän­di­gen Mi­nis­te­rien den Ver­trag zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der DPR laut Me­di­en­be­rich­ten kün­di­gen wer­den. Auch EU-​Vizekommissar Val­dis Dom­brovskis hat eine Un­ter­su­chung an­ge­kün­digt. Zu prü­fen sei, ob Deutsch­land we­gen der un­zu­rei­chen­den Auf­sicht ge­gen EU-​Recht ver­sto­ßen habe. Vor al­lem die ei­gen­ar­tige Auf­ga­ben­tei­lung zwi­schen Ba­Fin und DPR steht im Zen­trum der Kri­tik der EU.“ […]“


Handelsblatt,
Schicksalstage für Wirecard – So könnte es für den einstigen Riesen weitergehen, 28. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Die Fi­nanz­auf­sicht wollte eine In­sol­venz­ver­schlep­pung ver­hin­dern. Für Teile des Wirecard-​Konzerns ste­hen die ers­ten In­ter­es­sen­ten bereit. […]“


F.A.Z.,
Erste Klagen auf Schadenersatz gegen die Bafin, 28. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Auch die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Marc Liebs­cher und Wolf­gang Schirp be­rei­ten eine Sam­mel­klage we­gen Staats­haf­tung ge­gen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor. Grund ist für sie eben­falls „das krasse Ver­sa­gen der deut­schen Auf­sichts­be­hör­den“ im Fall Wire­card. „Da­für wer­den wir die Bun­des­re­pu­blik für un­sere Man­dan­ten auf Scha­dens­er­satz ver­kla­gen“, kün­digte Liebs­cher an. […]“


Zeit Online,
Wirecard: Bundesregierung zieht erste Konsequenzen aus Wirecard-​Skandal, 28. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Die Ber­li­ner Rechts­an­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher teil­ten mit, sie seien von Wirecard-​Investoren be­auf­tragt wor­den, eine Sam­mel­klage ge­gen die Bun­des­re­pu­blik ein­zu­rei­chen. Grund sei das Ver­sa­gen der Auf­sichts­be­hör­den. Ba­fin so­wie die DPR hät­ten krasse Feh­ler ge­macht. „Da­für wer­den wir die Bun­des­re­pu­blik für un­sere Man­dan­ten auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen“, sagte Marc Liebs­cher. Zu prü­fen ist den An­wäl­ten zu­folge auch, ob we­gen un­zu­rei­chen­der Auf­sicht auch ge­gen EU-​Recht ver­sto­ßen wurde. […]“


Boursorama,
Scandale Wirecard: les poursuites s’accumulent contre l’auditeur EY, 28. Juni 2020 | zum Artikel (Artikel verschoben)

„[…] Le ca­bi­net d’avocats ber­li­nois Schirp & Part­ner a ent­amé dès le dé­but du mois de juin une ac­tion en jus­tice vi­sant EY. EY n’a pu cer­ti­fier les comp­tes de Wire­card des an­nées du­rant „sans une vio­la­tion des ob­li­ga­ti­ons de con­trôle d’un au­di­teur“, ac­cuse le ca­bi­net sur son site. Alors que l’action Wire­card a fondu de 98% ces dix der­niers jours, ses ac­tionn­aires sont in­vi­tés par le ca­bi­net Schirp à se re­grou­per au­tour d’une ac­tion collec­tive en jus­tice vi­sant EY. […]“


Istoé Dinheiro,
Escândalo da Wirecard põe Ernst & Young na berlinda, 28. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] No in­í­cio de junho, o escri­tó­rio de ad­vo­ga­dos ber­li­nense Schirp & Part­ner ent­rou com uma ação na Jus­tiça con­tra a EY, acusando-​a de vio­lar “as obri­ga­ções de con­trole de um au­di­tor”. O con­glo­me­rado ja­ponês Soft­bank pla­neja fa­zer o mesmo, de acordo com a re­vista sem­anal “Der Spiegel”. […]“


The Wall Street Journal,
Wirecard Scandal Puts Spotlight on Auditor
Ernst & Young: Emails show auditor had questions related to unorthodox financial arrangements in 2016, 27. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] On Fri­day, a Ger­man share­hol­der as­so­cia­tion filed a cri­mi­nal com­p­laint to the pro­se­cu­tors’ office in Mu­nich, where Wire­card is ba­sed, ac­cu­sing EY au­di­tors of mis­sing the al­le­ged fraud. “We feel Ernst & Young’s au­di­t­ing work was a dis­as­ter,” said Marc Liebs­cher, whose Berlin-​based law firm is re­pre­sen­ting the pri­vate Wire­card in­ves­tors who filed the com­p­laint. “Our cli­ents are con­vin­ced, Ernst & Young should stand trial.” […]“


Financial Times,
EY failed to ask for Wirecard bank statements for 3 years: Auditor of insolvent payments group under fire for failing to detect fraud, 26. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„[…] EY is al­ready fa­cing a class-​action lawsuit in Ger­many brought by Wire­card in­ves­tors. Wolf­gang Schirp, a Berlin-​based la­wyer who is working on the case against the au­dit firm, said: “It is frigh­tening how long Wire­card was able to ope­rate wi­thout being ob­jec­ted to by the au­di­tors. We have been mo­ni­to­ring Wire­card since 2008 and have collec­ted very ex­ten­sive ma­te­rial. It was al­ways clear that so­me­thing was wrong.” […]“


CNBC,
Wirecard auditors face legal action after collapse of scandal-​hit payments firm, 26. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] EY is fa­cing moun­ting le­gal pres­sure due to its role in au­di­t­ing Wirecard’s ac­counts. Ear­lier this month, Wolf­gang Schirp fi­led a class ac­tion lawsuit against the con­sul­tancy on be­half of Wire­card in­ves­tors, al­le­ging it fai­led to flag im­pro­perly boo­ked pay­ments on Wirecard’s 2018 accounts. […]“


S&P Global Market Intelligence,
Wirecard investors set for legal battle as accounting questions mount, 26. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Berlin-​based law firm Schirp & Part­ner is ta­king le­gal ac­tion against au­di­tor EY be­cause it be­lie­ves it has more chance of re­co­vering mo­ney lost by in­ves­tors via that route. „I am a little pes­si­mistic about Wirecard’s fu­ture so if we sue them for three-​digit mil­li­ons of eu­ros, we need some­body who is still strong and able to pay in two or three ye­ars from now when the le­gal ca­ses are hope­fully won,“ Schirp & Part­ner foun­ding part­ner Wolf­gang Schirp told S&P Glo­bal Mar­ket In­tel­li­gence. EY should have been able to read the „red flags“ and look be­hind fi­gu­res pre­sen­ted by Wire­card, he said. […]“


Nebenwerte Magazin,
TecDAX/​Wirecard: Und die Karawane zieht weiter – wer ist der Nächste?, 26. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Klage ge­gen E&Y scheint zu­min­dest ei­nen zah­lungs­fä­hi­gen Geg­ner zu ha­ben. Die Rechts­an­walts­kanz­lei Schirp und Part­ner sieht hier die Mög­lich­keit Geld zu se­hen, das eine in­sol­vente Wire­card wohl nicht mehr zah­len kann. Und das E&Y jede Bi­lanz tes­tierte trotz – wie jetzt be­kannt ge­wor­den – seit Jah­ren feh­len­den Mil­lio­nen und Mil­li­ar­den hat schon ei­nen sehr star­ken Ge­schmack. Die Kanz­lei bie­tet auch eine Pro­zess­fi­nan­zie­rung an, so das kein Geld „in die Hand ge­nom­men wer­den muss“ […]“


FINANCE,
Wirecard-​Skandal: EY wehrt sich, 26. Juni 2020 | zum Artikel

„Jetzt wehrt sich der Prü­fer EY ge­gen die Vor­würfe im Wirecard-​Skandal – un­ge­ach­tet sei­ner Ver­schwie­gen­heits­pflicht. Es steht viel auf dem Spiel, denn auf das Big-​Four-​Haus rollt eine Kla­ge­welle zu. […] Kanz­leien wie etwa Schirp & Part­ner ha­ben erste Kla­gen be­reits eingereicht. […]“


The Guardian,
Wirecard files for insolvency amid German accounting scandal: Move comes after former CEO at payments firm held on suspicion of falsifying accounts, 25. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Me­an­while EY its­elf is fa­cing a class ac­tion suit by Berlin-​based law firm Schirp & Part­ner and at­tor­ney Marc Liebs­cher on be­half of “ag­grie­ved” share­hol­der and bond in­ves­tors. “It is frigh­tening how long Wire­card AG was able to ope­rate wi­thout being ob­jec­ted to by the au­di­tors,” the law firm’s foun­ding part­ner Wolf­gang Schirp said in a state­ment. A spo­kes­per­son for Schirp said the claim could end up being worth more than €500m. […]“


Handelsblatt,
Bilanzprüfung: Hat sich EY von Wirecard hinters Licht führen lassen?, 25. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Der Bi­lanz­skan­dal be­las­tet auch das Image des für Wire­card zu­stän­di­gen Wirt­schafts­prü­fers. Kri­tik kommt nicht nur von Ex­per­ten. Jetzt wurde die erste Straf­an­zeige gestellt. […]“


SPIEGEL,
Was die Wirecard-​Pleite für Aktionäre bedeutet, 25. Juni 2020 | zum Artikel

„Wire­card muss In­sol­venz an­mel­den, die Ak­tie stürzte bin­nen ei­nem Tag so tief wie noch keine an­dere ei­nes Dax-​Unternehmens. An­le­ger ha­ben Chan­cen auf Scha­dens­er­satz, ver­spre­chen An­wälte. Was ist da­von zu hal­ten? […] An­walt Schirp ist über­zeugt, dass der Fall „wie ge­malt ist, um die Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers vor Ge­richt vor­zu­ex­er­zie­ren“. Diese Haf­tung sei „in der Li­te­ra­tur un­strit­tig“. An­spruchs­be­rech­tigt seien da­bei nicht nur die ge­schä­dig­ten Ak­tio­näre, son­dern auch alle An­le­ger, die die im Jahr 2019 emit­tierte An­leihe der Wire­card AG ge­zeich­net ha­ben, so­wie die In­ha­ber von Derivaten.[…]“


Law360,
Law Firm Gathers Wirecard Investors For Action Against EY, 25. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Berlin-​based law firm Schirp & Part­ner said Thurs­day it is roun­ding up Wire­card AG in­ves­tors for fur­ther group ac­tion against au­di­tor Ernst & Young af­ter the pay­ments com­pany fi­led for in­sol­vency court pro­tec­tion, eli­mi­na­ting it as a tar­get for le­gal pro­cee­dings. Schirp & Part­ner fi­led a collec­tive ac­tion June 8 against EY be­fore a court in Stutt­gart, where the au­di­tor has its Ger­man head­quar­ters, and said Thurs­day it is pre­pa­ring fur­ther lawsuits. The firm al­le­ges that EY breached its au­di­t­ing ob­li­ga­ti­ons by not iden­ti­fy­ing a €1.9 bil­lion ($2.1 bil­lion) hole in Wirecard’s ac­counts un­til it was too late. […]“


MarketScreener,
‚The money’s gone‘: Wirecard collapses owing $4 billion, 25. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Ger­man law firm Schirp & Part­ner said that with Wire­card now ef­fec­tively si­de­li­ned, it would file class ac­tions against EY on be­half of share­hol­ders and bond­hol­ders. „It is frigh­tening how long Wire­card AG was able to ope­rate wi­thout being ob­jec­ted to by the au­di­tors,“ part­ner Wolf­gang Schirp said. […]“


Neue Zürcher Zeitung,
Wie kann von 1,9 Milliarden jegliche Spur fehlen? Buchprüfungsexperten sagen zum Fall Wirecard: «Das liegt ausserhalb des Vorstellbaren», 23. Juni 2020 | zum Artikel

„Fach­leute sind per­plex, wie beim deut­schen Zah­lungs­dienst­leis­ter ein Vier­tel der Bi­lanz­summe ver­schwin­den konnte. Al­ler­dings gab es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Reihe von Warn­zei­chen. Es stellt sich zu­dem die Frage, ob die Buch­prü­fer von EY ge­nau ge­nug hin­ge­schaut ha­ben. […] Be­ob­ach­ter er­war­ten, dass EY dem­nächst mit ei­ner Welle von Kla­gen kon­fron­tiert wird. Die deut­sche Kanz­lei Schirp & Part­ner hat laut Me­di­en­be­rich­ten be­reits An­fang Juni Klage we­gen Feh­lern beim Bi­lanz­tes­tat und in der Kom­mu­ni­ka­tion mit der Öf­fent­lich­keit ge­gen die Buch­prü­fungs­firma ein­ge­reicht. Man ver­zeichne ein re­ges In­ter­esse von Ak­tio­nä­ren, sich der Klage an­zu­schlies­sen, hiess es.“


The Wallstreet Journal,
Wirecard’s Former CEO Markus Braun Is Arrested: Prosecutors say he was arrested on suspicion of presenting false information; Arrest is a black eye for BaFin, Germany’s national financial regulator, 23. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Wire­card AG’s re­cently de­par­ted chief exe­cu­tive, Mar­kus Braun, was ar­res­ted by po­lice, days af­ter the Ger­man pay­ments com­pany reve­a­led a $2 bil­lion hole in its books. […] „In all this, Ba­Fin runs the dan­ger of loo­king like a car­toon and a joke,“ said Marc Liebs­cher, whose Berlin-​based law firm is re­pre­sen­ting pri­vate Wirecard-Investors. […]“


bo​erse​.ARD​.de,
Schadenersatz gefordert: Wird der Fall Wirecard bald zum Fall EY?, 23. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] Es stelle sich die Frage, wie EY die letz­ten Testate un­ein­ge­schränkt er­tei­len konnte, fra­gen sich also nicht nur die Rechts­an­wälte Schirp & Part­ner: „Wie konnte es sein, dass die von KPMG fest­ge­stell­ten De­fi­zite den Jah­res­ab­schluss­prü­fern von EY in den Jah­ren zu­vor ver­bor­gen ge­blie­ben sind?“ Wie das „Han­dels­blatt“ be­rich­tet, rollt auf die Wirecard-​Prüfer EY eine Pro­zess­welle zu. […] Auch die An­walts­kanz­lei Schirp & Part­ner möchte EY zur Re­chen­schaft zie­hen und Klage er­he­ben. Wolf­gang Schirp sagt: „Un­sere Klage stützt sich ins­be­son­dere dar­auf, dass EY an­geb­li­che Ei­gen­mit­tel von Wire­card in Höhe von bis zu 1,9 Mil­li­ar­den Euro in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­an­stan­dungs­frei tes­tiert hat, ob­wohl da­für keine aus­rei­chen­den Nach­weise vor­la­gen.“ Die­ses Vor­ge­hen sei sehr ei­gen­ar­tig und ent­spre­che nach Schirps Ana­lyse nicht dem pflicht­ge­mä­ßen Vor­ge­hen ei­nes Wirtschaftsprüfers. […]“


Das Erste – Börse vor acht,
Wirecard, des Dramas zweiter Akt, 19. Juni 2020 | zum Video

„Die Ak­tie am Bo­den, der Skan­dal per­fekt. Nun geht der Chef. Die Wirecard-​Aktionäre er­leb­ten ei­nen wei­te­ren wil­den Tag. Der für den Kon­zern be­deut­sam wer­den dürfte. Denn die Ban­ken ent­schei­den nun über Kre­dite von 2 Mil­li­ar­den Euro die sie durch­aus kün­di­gen könn­ten. Wire­card hat ei­nen Bi­lanz­skan­dal hin­ge­legt, der sei­nes­glei­chen sucht. Ins Fa­den­kreuz der Kri­tik ge­ra­ten nun auch die, die das wohl erst mög­lich ge­macht ha­ben. Die Auf­sicht – und die Wirt­schafts­prü­fer von EY.“ (zur Klage ge­gen EY ab min 2:20)


Wirtschaftswoche,
Wirecard-​Debakel: Wie konnte EY das übersehen?, 19. Juni 2020| zum Artikel (kostenpflichtig)

„Der Wirt­schafts­prü­fer Ernst & Young seg­nete jah­re­lang Wire­cards Jah­res­be­richte ab und ge­rät nun selbst ins Kreuz­feuer. Es dro­hen Kla­gen – und es wäre nicht das erste Mal, dass sich EY vor Ge­richt ver­ant­wor­ten müsste.“


accountingWEB,
EY fintech audit angers investors: EY is being targeted by investor representatives unhappy with its audit of the fast-​growing German fintech Wirecard, 17. Juni 2020 | zum Artikel

„Berlin-​based la­wyer Wolf­gang Schirp has been on EY’s trail for mon­ths fol­lowing claims that Wire­card had been over­sta­ting its re­ve­nues since 2016. As re­por­ted by Bloom­berg, Schirp is pre­pa­ring a suit ba­sed on claims that the pay­ment pro­ces­sor im­pro­perly boo­ked €1bn in as­sets in its 2018 ac­counts. Af­ter Wirecard’s head­quar­ters was se­ar­ched for evi­dence by pro­se­cu­tors on 7 June, Schirp told the Ger­man pa­per Hand­les­blatt that EY had not ques­tio­ned the lack of ba­lance con­fir­ma­ti­ons for €1bn in trust as­sets in its auditor’s re­port on the 2018 ac­counts. “EY’s at­te­sta­tion should eit­her have been restric­ted or at least sup­ple­men­ted,” he said. […]“


Handelsblatt,
Strafanzeige, Razzia, Jahresbilanz: Wirecard steht unter Dauerstress, 8. Juni 2020 | zum Artikel

„Die Straf­an­zeige und die Raz­zia kurz vor der Jah­res­bi­lanz be­las­ten Wire­card sehr. Die Kri­tik an Vor­stands­chef Braun wächst. Auch der Ab­schluss­prü­fer EY ge­rät un­ter Druck. […] Der Ber­li­ner Rechts­an­walt Wolf­gang Schirp, der rund 80 Pri­vat­an­le­ger ver­tritt, will am Mon­tag Klage ge­gen EY vor dem Land­ge­richt Stutt­gart ein­rei­chen, dem Deutsch­land­sitz der Prü­fer. „Grund­lage ist vor al­lem, dass EY im Be­stä­ti­gungs­ver­merk für den Jah­res­ab­schluss 2018 nicht mo­niert hatte, dass für rund eine Mil­li­arde Euro an an­geb­li­chen Treu­hand­gut­ha­ben keine Sal­den­be­stä­ti­gun­gen vor­ge­le­gen ha­ben, wie sich nach un­se­rem Da­für­hal­ten aus dem KPMG-​Bericht er­gibt. Das Tes­tat von EY hätte ent­we­der ein­ge­schränkt oder zu­min­dest um eine Er­gän­zung er­wei­tert wer­den müssen.“ […]“


Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Für den Wirecard-​Vorstand geht es ums Ganze, 8. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„Wenn Vor­stands­chef Mar­kus Braun in zehn Ta­gen die Bi­lanz vor­legt, hängt seine Zu­kunft am Tes­tat der Wirt­schafts­prü­fer. Ge­gen sie kla­gen jetzt erste An­wälte. […] An die­sem Mon­tag wird eine Gruppe von Pri­vat­ak­tio­nä­ren eine Klage ge­gen EY ein­rei­chen. Sie wer­fen den Prü­fern eine Be­stä­ti­gung „ins Blaue hin­ein“ vor. Nach Ein­schät­zung der Rechts­an­wälte Wolf­gang Schirp und Marc Liebs­cher, die die An­le­ger ver­tre­ten, hat EY im Be­stä­ti­gungs­ver­merk für den ver­gan­ge­nen Jah­res­ab­schluss nicht mo­niert, dass für rund 1 Mil­li­arde Euro an­geb­li­cher Treu­hand­gut­ha­ben keine Sal­den­be­stä­ti­gun­gen vor­ge­le­gen haben […]“


Bloomberg,
Ernst & Young Sued Over Wirecard as Accounting Woes Add Up, 8. Juni 2020 | zum Artikel

„Ac­coun­ting firm Ernst & Young was sued over its work for Wire­card AG, just two days af­ter Wirecard’s head­quar­ters were rai­ded as part of a mar­ket ma­ni­pu­la­tion probe. The Ger­man lawsuit al­le­ges that EY fai­led to flag that 1 bil­lion eu­ros ($1.1 bil­lion) in as­sets were im­pro­perly boo­ked on the pay­ment processor’s 2018 ac­counts, Wolf­gang Schirp, a la­wyer for pri­vate in­ves­tors, said in a state­ment on Monday. […]“


IT-​Times,
Wirecard: Klage gegen Wirtschaftsprüfer EY eingereicht, 8. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] In der neuen Klage wird be­haup­tet, dass EY nicht dar­auf hin­ge­wie­sen habe, dass Ver­mö­gens­werte in Höhe von rund ei­ner Mrd. Euro nicht ord­nungs­ge­mäß auf den Kon­ten des Zah­lungs­dienst­leis­ters in 2018 ver­bucht wur­den, so Dr. Wolf­gang Schirp, Fach­an­walt für Bank- und Kapitalmarktrecht. […]“


Financial Times,
EY fights fires on three audit cases that threaten its global reputation, 7. Juni 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)


Handelsblatt,
Landgericht Berlin verurteilt Ratingagentur Scope zu Schadensersatz: Erstmals wurde eine Ratingagentur in Deutschland wegen des fehlerhaften Ratings einer Unternehmensanleihe verurteilt. Das Gericht spart nicht mit Kritik, 3. Juni 2020 | zum Artikel

„[…] „Die Feh­ler­haf­tig­keit des Ra­tings steht zur Über­zeu­gung des Ge­richts fest“, heißt es in dem Ur­teil der 11. Zi­vil­kam­mer des Land­ge­richts, das die Ber­li­ner Kanz­lei Schirp & Part­ner für die Klä­ge­rin erstritt (Az.: 11 O 5/19). „Das ist un­se­res Wis­sens das erste Ur­teil, das in Deutsch­land die Haf­tung ei­ner Ra­ting­agen­tur be­jaht hat“, sagte Su­sanne Schmidt-​Morsbach, Rechts­an­wäl­tin bei Schirp & Part­ner, dem Han­dels­blatt. „Es ist sehr er­freu­lich, dass das Ge­richt un­se­rer Ar­gu­men­ta­tion voll­um­fäng­lich ge­folgt ist und im Fall die­ses Anleihen-​Ratings auf vol­len Scha­dens­er­satz ent­schie­den hat“, so Schmidt-Morsbach. […]“


Finance,
Wirecards Prüfer EY gerät unter Beschuss, 13. Mai 2020 | zum Artikel

„In­ves­to­ren­ver­tre­ter er­he­ben schwere Vor­würfe ge­gen Wire­cards Wirt­schafts­prü­fer Ernst & Young – und be­rei­ten eine Klage vor. Der­weil hat sich Wire­card selbst auf die Su­che nach ei­nem neuen Prü­fer ge­macht. […] „Auf­grund der Aus­sa­gen im KPMG-​Bericht und der bis­he­ri­gen Pres­se­be­richt­erstat­tung hierzu – und vor al­lem ohne in­halt­li­che Wi­der­le­gung durch Wire­card – ist es die ein­heit­li­che Ex­per­ten­mei­nung, dass EY min­des­tens in den ge­nann­ten drei Punk­ten Testate er­stellt hat, die den recht­li­chen An­for­de­run­gen nicht ent­spre­chen. Wir ge­hen da­von aus, dass sich hier­aus Haf­tungs­an­sprü­che der In­ves­to­ren ab­lei­ten las­sen, die im Ver­trauen auf die Testate in die Ak­tie in­ves­tiert ha­ben“, fasst Wolf­gang Schirp von Schirp & Part­ner die Be­grün­dung für eine Klage ge­gen EY zusammen. […]“


Financial Times,
Wirecard investors seek fraud probe: Investors push for appointment of special auditor at German fintech group, 14. Januar 2020 | zum Artikel (kostenpflichtig)

„A small group of Wire­card share­hol­ders are at­temp­t­ing to force their own re­view into al­le­ga­ti­ons of fraud and false ac­coun­ting at the Ger­man fin­tech, fol­lowing what a la­wyer for the in­ves­tors cal­led “a history of co­ver up” at the Dax 30 company. […]“


Finance,
Warum Kleinaktionäre Wirecard unter Druck setzen, 13. Januar 2020 | zum Artikel

„Die kri­ti­sche Be­richt­erstat­tung über Wire­card reißt nicht ab – ei­nige Ak­tio­näre ha­ben nun die Nase voll. Sie for­dern so schnell wie mög­lich eine neue Son­der­prü­fung. Wire­card sollte die Chance er­grei­fen […] Bei dem ge­beu­tel­ten Zah­lungs­an­bie­ter Wire­card kehrt ein­fach keine Ruhe ein. Die neu­este Ent­wick­lung: Eine Gruppe von Ak­tio­nä­ren, ver­tre­ten durch die An­walts­kanz­lei Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB in Ber­lin, will die Ein­be­ru­fung ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt erzwingen. […]“


Handelsblatt,
Kleinaktionäre fordern Sonderprüfung bei Wirecard: Die Bilanzen von Partnern des Zahlungsdienstleisters sollen ein weiteres Mal von unabhängigen Experten durchleuchtet werden, 13. Januar 2010 | zum Artikel

„Eine Gruppe von Klein­ak­tio­nä­ren will eine un­ab­hän­gige Son­der­prü­fung beim Zah­lungs­dienst­leis­ter Wire­card durch­set­zen. „Wir wol­len schnellst­mög­lich Klar­heit ha­ben, was bei Wire­card los ist“, sagte Rechts­an­walt Wolf­gang Schirp am Montag. […]“


The New York Times,
Law Firm Schirp Calls for Special Audit of Wirecard, 13. Januar 2010 | zum Artikel

„Law firm Schirp cal­led on Mon­day for a spe­cial au­dit of Ger­man pay­ments com­pany Wire­card, which is fa­cing al­le­ga­ti­ons of fraud and false ac­coun­ting, on be­half of a small group of shareholders. […]“


Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Wirecard tauscht den Chefaufseher aus: Mitten in der KPMG-​Sonderprüfung beantragen Aktionäre eine unabhängige Untersuchung der Bilanzen, 13. Januar 2020

Aus dem In­halt: „[…] ‚Wir wol­len, dass das Ver­steck­spiel auf­fhört‘, sagte Rechts­an­walt Wolf­gang Schirp, der die Ak­tio­näre ver­tritt, am Sonn­tag der F.A.Z. […]“


Frankfurter Allgemeine,
F.A.Z. Exklusiv: Kleinaktionäre wollen Sonderprüfung von Wirecard, 13. Januar 2020 | zum Artikel

„Der An­le­ger­an­walt Wolf­gang Schirp for­dert ein Ende des „Ver­steck­spiels“ bei dem um­strit­te­nen Zah­lungs­dienst­leis­ter. Ei­ner Son­der­prü­fung muss al­ler­dings die Haupt­ver­samm­lung erst zustimmen. […]“


The Wall Street Journal,
Wirecard Chairman Steps Down From Embattled Payments Giant: Wulf Matthias, who resisted calls for an independent audit, resigned suddenly and will be succeeded by Thomas Eichelmann, 12. Januar 2020 | zum Artikel

„Wire­card AG ’s chair­man, who re­sis­ted calls for an in­de­pen­dent au­dit of the under-​fire Ger­man pay­ments group, quit his role, ef­fec­tive immedia­tely — a move the com­pany said was ai­med at im­pro­ving its cor­po­rate governance. […]“

So erreichen Sie uns

Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB
Leip­zi­ger Platz 9
10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 – 327 617 0
Fax: +49 (0)30 – 327 617 17
E-​Mail: mail@​schirp.​com

Beratungshinweis

Beachten Sie bitte, dass wir an dieser Stelle nicht beratend antworten können. Sollten Sie dies dennoch wünschen, haben Sie die Möglichkeit, uns eine entsprechende Vollmacht zu erteilen. Laden Sie dazu einfach dieses Formular herunter und senden Sie es uns unterschrieben zurück.

News

Dieselskandal: Fiat Chrysler bekennt sich schuldig

Das Un­ter­neh­men wurde nun zu ei­ner Strafe von 300 Mil­lio­nen Dol­lar verurteilt.

Russische Wertpapiere: Was können Anlegerinnen und Anleger tun?

Deut­sche An­le­ger ban­gen um ihr Geld in rus­si­schen Aktien.

Neu im Fokus des AAA: Die Fonds der Steiner-Gruppe

Über die Steiner-​Gruppe wurde in die­sem Jahr ne­ga­tiv in der Presse be­rich­tet. Ver­schie­dene Fi­nanz­be­ra­ter, die Steiner-​Fonds ver­mit­telt ha­ben, wol­len die Ge­schäfts­füh­rung aus­tau­schen. Auf Bitte ver­schie­de­ner Mit­glie­der, die sich an den MAP-​Ansparplanfonds be­tei­ligt ha­ben und noch lau­fend Ein­zah­lun­gen er­brin­gen, be­fasst sich der AAA jetzt auch ver­stärkt mit die­sen Fonds, um die Hin­ter­gründe zu be­leuch­ten. Die Fondskomplementärin […]

Einladung zum Webinar – Russische Wertpapiere

Der rus­si­sche An­griffs­krieg auf die Ukraine und die da­mit ver­bun­de­nen Wirt­schafts­sank­tio­nen füh­ren für In­ha­ber rus­si­scher Hin­ter­le­gungs­scheine zu Pro­ble­men. Worum geht es? Der­zeit wer­den In­ha­ber von rus­si­schen De­po­si­tar Re­ce­i­pts (sog. Hin­ter­le­gungs­schei­nen) auf­ge­for­dert, diese in die zu­grun­de­lie­gen­den Original-​Aktien um­zu­tau­schen. Ein funk­tio­nie­ren­der Um­tausch­pro­zess ist al­ler­dings noch nicht eta­bliert. De­po­si­tary Re­ce­i­pts ha­ben den Zweck, im Aus­land nicht han­del­bare Ak­tien dort […]

Bessere Kaufangebote für P&R‑Insolvenzforderungen

Seit 2019 bie­tet der US-​Fonds York Ca­pi­tal den P&R‑Anlegern an, ih­nen ihre In­sol­venz­for­de­run­gen ab­zu­kau­fen. Der an­ge­bo­tene Kauf­preis be­lief sich zu­nächst auf 14 % der For­de­rungs­höhe, die In­sol­venz­ver­wal­ter Dr. Jaffé an­er­kannt hatte. Spä­ter wurde das An­ge­bot auf 16 % ver­bes­sert. Hun­derte P&R‑Anleger ha­ben diese An­ge­bote an­ge­nom­men, ihre In­sol­venz­for­de­run­gen ver­kauft und da­mit für sich ei­nen Schluss­strich un­ter das Thema […]

UDI: Meilenstein für saubere Insolvenzverfahren

Das Land­ge­richt Leip­zig hat die Ab­be­ru­fung des UDI-​Insolvenzverwalters we­gen mög­li­cher In­ter­es­sen­kon­flikte angeordnet.

Alle Meldungen »

Copyright © Schirp & Partner Rechtsanwälte | Impressum | Datenschutzerklärung
Zum Seitenanfang