Am 25. Juni 2023 fand der Aktionstag Wirecard in Berlin statt.
Mit dieser bislang einmaligen Aktion der Kanzlei Schirp & Partner zum dreijährigen Jahrestag der Wirecard-Insolvenz wollten die Anwälte, auf die nur langsame juristische Aufarbeitung des Wirecard-Skandals und die rechtliche Unzulänglichkeit des kollektiven Rechtsschutz aufmerksam machen.

Bei der Kundgebung auf dem Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte, unweit des Bundesjustizministeriums, sprach Dr. Wolfgang Schirp die Missstände deutlich an und erläuterte, welche Ziele zur Verbesserung des kollektiven Rechtsschutzes verfolgt. Geschädigte Wirecard AG Investoren aus dem In- und Ausland kamen ebenfalls zu Wort.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion berichtete Journalist Volker ter Haseborg von seinen Recherchen im Kriminalfall Wirecard AG und zudem wurden die rechtliche Aufarbeitung sowie die von der Kanzlei Schirp & Partner Rechtsanwälte initiierte Gesetzesänderung des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes thematisiert. Die Schwächen des KapMuG liegen vor allem in seiner hohen Komplexität, seinen begrenzten Anwendungsbereichen sowie in der langen Verfahrensdauer. Insbesondere die überlange Verfahrensdauer ist nicht hinnehmbar und führt den Rechtsschutz quasi ad absurdum.
Die Kanzlei Schirp & Partner hatte konkrete Änderungen für das KapMuG vorgeschlagen, unter anderem konkrete Beschleunigungsregelungen sowie eine „opt-out“-Klausel. Dazu hat Rechtsanwalt Dr. Schirp eine Petition ins Leben gerufen, die Sie hier unterschreiben können.
Die opt-out-Klausel ermöglicht es den Klägern, die dazu bereit sind, das Risiko einer rechtlichen Klärung alleine zu tragen, ihr Verfahren voranzutreiben und nicht in einer 20-Jahres-Zeitschleife zwangsausgesetzt zu werden.
Dr. Wolfgang Schirp zeigte sich nach dem Aktionstag äußerst zufrieden: „Der Aktionstag Wirecard war ein toller Erfolg. Wir sind froh, mit dieser außergewöhnlichen Aktion einen neuen Impuls im Zusammenhang mit den Verfahren gegen EY gegeben zu haben. Nun wird es darum gehen, unsere Gesetzesinitiative vorzubringen und weiterhin möglichst viel Aufmerksamkeit auf die Problematik zu lenken.“
Weitere Informationen zum Wirecard-Skandal und zu unserem Vorgehen gegen EY finden Sie hier.
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