Pressemitteilung: VW-​Abgasskandal – Kanzlei Schirp Neusel & Partner erhebt erste Klage gegen die Volkswagen AG

Die Kanz­lei Schirp Neu­sel & Part­ner hat im VW-​Abgasskandal für ei­nen ih­rer Man­dan­ten, der Ende 2014 Ak­tien des Un­ter­neh­mens er­wor­ben hat, vor dem Land­ge­richt Braun­schweig Scha­dens­er­satz­klage er­ho­ben. Der Vor­wurf: Die Volks­wa­gen AG hat ge­gen ihre Pu­bli­ka­ti­ons­pflicht ver­sto­ßen, in­dem sie als bör­sen­no­tier­tes Un­ter­neh­men die Ak­tio­näre nicht un­ver­züg­lich über kurs­re­le­vante Tat­sa­chen im Rah­men ei­ner Ad-​hoc-​Mitteilung in­for­miert hat. Spä­tes­tens nach­dem die Volks­wa­gen AG von der US-​Umweltbehörde im Mai 2014 mit den Ma­ni­pu­la­ti­ons­vor­wür­fen kon­fron­tiert wurde, hätte sie die Öf­fent­lich­keit über die­ses In­si­der­wis­sen in­for­mie­ren müs­sen. Dar­über hin­aus wird der Volks­wa­gen AG vor­ge­wor­fen, dass sie die Öf­fent­lich­keit schon zu­vor, näm­lich seit dem Ein­satz der Ma­ni­pu­la­ti­ons­soft­ware Mitte 2008 in ei­nem VW Jetta, hier­über hätte in­for­mie­ren müssen.

Wir ra­ten je­dem Ak­tio­när, der seit Juni 2008 Ak­tien des Kon­zerns ge­kauft hat, seine An­sprü­che in­di­vi­du­ell von uns prü­fen zu lassen.

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