P&R Kaufangebot: Jetzt Insolvenzansprüche verkaufen!

Für die be­trof­fe­nen An­le­ger der P&R-Insolvenzen gibt es jetzt erst­mals die Chance, so­fort Geld zu er­hal­ten… und aus den In­sol­venz­ver­fah­ren aus­zu­stei­gen. Ein Fi­nanz­in­ves­tor macht P&R-Geschädigten Kauf­an­ge­bote für ihre In­sol­venz­an­sprü­che.

P&R-Kaufangebot: Was bietet der Investor an?

Die An­ge­bote set­zen sich aus zwei Kom­po­nen­ten zu­sam­men:

  • Zum ei­nen er­folgt eine so­for­tige Bar­zah­lung an die An­le­ger, und zwar in Höhe von 16 % der In­sol­venz­for­de­run­gen, die die In­sol­venz­ver­wal­ter Dr. Jaffé / Dr. Heinke in den „Ver­ein­ba­run­gen be­tref­fend die Fest­stel­lung ei­ner In­sol­venz­for­de­rung“ er­mit­telt ha­ben.
  • Zum an­de­ren wird eine Frei­stel­lung von et­wai­gen Rück­for­de­rungs­an­sprü­chen ver­ein­bart, die der In­sol­venz­ver­wal­ter we­gen be­reits aus­ge­zahl­ter Mie­ten der Ver­gan­gen­heit bei den in­sol­venz­be­schla­ge­nen Ver­trä­gen ge­gen die An­le­ger rich­ten könnte.

Welche Ziele verfolgt der Investor?

Der Käu­fer der For­de­run­gen hat et­was, was viele Pri­vat­an­le­ger nicht ha­ben: Geld und Zeit. So­mit setzt der In­ves­tor dar­auf, dass im Laufe des In­sol­venz­ver­fah­rens eine Quote er­zielt wer­den kann, die ober­halb der 16 % liegt, die er jetzt den An­le­gern an­bie­tet. Wenn diese An­nahme zu­trifft, wird der In­ves­tor am Ende ei­nen Ge­winn ma­chen.

Wie sind die Kaufangebote zu bewerten?

Für die ge­schä­dig­ten An­le­ger er­gibt sich die Chance, so­fort Geld zu er­hal­ten und aus den In­sol­venz­ver­fah­ren aus­zu­stei­gen.

Dar­über­hin­aus kön­nen die An­le­ger für die in­sol­venz­be­schla­ge­nen Ver­träge die Rück­for­de­rungs­an­sprü­che ab­schüt­teln, die die In­sol­venz­ver­wal­ter Dr. Jaffé / Dr. Heinke der­zeit prü­fen.

Im Ge­gen­zug ver­zich­ten die An­le­ger dann aber auch auf mög­li­che hö­here Er­löse, die viel­leicht in den nächs­ten Jah­ren im Ver­laufe des In­sol­venz­ver­fah­rens er­zielt wer­den kön­nen.

Es ist letzt­lich eine in­di­vi­du­elle Ent­schei­dung, die je­der An­le­ger für sich selbst tref­fen muss. Das P&R-Kaufangebot stellt eine be­den­kens­werte Al­ter­na­tive zur wei­te­ren Teil­nahme am In­sol­venz­ver­fah­ren dar.

Schirp & Partner unterbreitet Kaufangebote des Investors

Seit dem 13.11.2019 ver­sen­den wir die ers­ten An­ge­bote an die von uns ver­tre­te­nen An­le­ger. Schirp & Part­ner wird auch für alle ge­schä­dig­ten P&R-Anleger, die in­so­weit Man­dat er­tei­len, ent­spre­chende An­ge­bote des In­ves­tors ein­ho­len.

Alle An­le­ger der in­sol­ven­ten P&R-Firmen, die sich für das An­ge­bot in­ter­es­sie­ren, sind ein­ge­la­den, sich bei Schirp & Part­ner zu mel­den. Wir un­ter­brei­ten Ih­nen kos­ten­frei ein für Sie un­ver­bind­li­ches Kauf­an­ge­bot, das Sie in Ruhe prü­fen kön­nen. Als Ver­käu­fer Ih­rer For­de­run­gen tra­gen Sie die an­walt­li­chen Ge­büh­ren für die Prü­fung, Un­ter­brei­tung und Ab­wick­lung des Kauf- und Über­tra­gungs­ver­tra­ges in Höhe ei­ner 0,5-Gebühr nach dem RVG. Um Ih­nen eine Vor­stel­lung von der Grö­ßen­ord­nung zu ge­ben: Im Mit­tel ent­spre­chen diese An­walts­kos­ten 1 % be­zo­gen auf die Jaffé´schen For­de­run­gen.

Bitte be­ach­ten Sie, dass es sich hier­bei um ein neues, leicht ver­än­der­tes An­ge­bot han­delt: An­statt der ur­sprüng­lich an­ge­bo­te­nen 14 % auf die von Jaffé fest­ge­stell­ten For­de­run­gen (bei vol­ler Über­nahme der an­walt­li­chen Kos­ten durch den Käu­fer) bie­tet der In­ves­tor nun­mehr 16 % an. Im Ge­gen­zug wird der Ver­käu­fer al­ler­dings nicht mehr voll­stän­dig von den An­walts­kos­ten für die Ab­wick­lung frei­ge­stellt, son­dern muss selbst eine 0,5-Gebühr nach RVG zah­len. Den­je­ni­gen An­le­gern, die be­reits das ur­sprüng­li­che An­ge­bot an­ge­nom­men ha­ben, bie­tet der US-​Investor eine nach­träg­li­che An­pas­sung an. Bitte neh­men Sie hierzu Kon­takt zu uns auf: Wir be­rech­nen, ob es sich für Sie loh­nen könnte.

Abtretungsverbot der P&R-Verträge ist unwirksam

Wir hal­ten das Ab­tre­tungs­ver­bot, auf das der In­sol­venz­ver­wal­ter Jaffé hin­weist, für recht­lich un­er­heb­lich. Zum ei­nen ist be­reits frag­lich, ob diese Klau­sel über­haupt für den hie­si­gen Fall an­wend­bar ist. Denn an die Stelle des An­spru­ches auf Er­fül­lung des Ver­tra­ges, auf den sich das Ab­tre­tungs­ver­bot be­zieht und wel­ches der In­sol­venz­ver­wal­ter ab­ge­lehnt hat, sind nun­mehr Scha­dens­er­satz­an­sprü­che ge­tre­ten, wel­che die An­le­ger zur In­sol­venz­ta­belle an­ge­mel­det ha­ben.

Und auch in den mit dem In­sol­venz­ver­wal­ter Jaffé ge­schlos­se­nen Ver­gleichs­ver­ein­ba­run­gen fin­det sich keine Klau­sel, die dem Ab­tre­tungs­ver­bot der ori­gi­nä­ren Kauf­ver­träge ent­spricht. Da­mit ist zu­sätz­lich frag­lich, ob das Ab­tre­tungs­ver­bot über­haupt in den Ver­gleichs­ver­ein­ba­run­gen fort­wir­ken würde.

Dar­über hin­aus spricht viel da­für, dass das Ab­tre­tungs­ver­bot – un­ab­hän­gig von sei­ner An­wend­bar­keit – als All­ge­meine Ge­schäfts­be­din­gung den Kun­den un­an­ge­mes­sen be­nach­tei­ligt und auch aus die­sem Grund un­wirk­sam ist.

Doch ent­schei­dend ist: Der An­le­ger muss sich nicht mit die­sen ju­ris­ti­schen Fein­hei­ten be­fas­sen, da al­lein der In­ves­tor das Ri­siko der Wirk­sam­keit der Ab­tre­tung trägt! Der Ver­trag mit dem Fi­nanz­in­ves­tor ist näm­lich so struk­tu­riert, dass er auch im Fall ei­nes wirk­sa­men Ab­tre­tungs­ver­bots funk­tio­niert und der Kauf­preis in je­dem Fall ge­zahlt wird.

Was muss ich tun, wenn ich für meine P&R-Insolvenzforderungen ein Kaufangebot erhalten will?

Zur Erstellung des Kaufangebotes werden von Ihnen folgende Unterlagen benötigt:

  • Mandanten-​Stammblatt, Voll­macht und Wi­der­rufs­be­leh­rung (hier als PDF-​Download: PR-​Kaufverträge-​Mandatsunterlagen)
  • Kauf­ver­träge Ih­rer P&R In­vest­ments
  • For­de­rungs­an­mel­dung im In­sol­venz­ver­fah­ren

Sofern Sie den Vergleichsvorschlag des Insolvenzverwalters Jaffé erhalten haben, benötigen wir außerdem folgende Dokumente:

  • An­schrei­ben des In­sol­venz­ver­wal­ters Jaffé mit Ver­gleichs­vor­schlag mit Auf­stel­lung Scha­dens­be­rech­nung (ne­ga­ti­ves In­ter­esse)
  • un­ter­zeich­nete Ver­ein­ba­rung be­tref­fend die Fest­stel­lung ei­ner In­sol­venz­for­de­rung (so­fern für Sie zu­tref­fend)
  • Hem­mungs­ver­ein­ba­rung (so­fern für Sie zu­tref­fend)

wei­tere FAQs zum P&R Kauf­an­ge­bot »

Selbst­ver­ständ­lich ste­hen wir Ih­nen für Ihre wei­ter­ge­hen­den Fra­gen gerne zur Ver­fü­gung. Bitte wen­den Sie sich an Dr. Wolf­gang Schirp und Dr. Su­sanne Schmidt-​Morsbach.

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