Neue Entwicklungen bei der Deutsche Lichtmiete AG

Die Lage bei der Deut­sche Licht­miete AG wird im­mer un­über­sicht­li­cher. Nach­dem bei ver­schie­de­nen Ge­sell­schaf­ten das vor­läu­fige In­sol­venz­ver­fah­ren er­öff­net wurde, hat Alex­an­der Hahn, Vor­stand der Deut­sche Licht­miete AG, am 22. Fe­bruar 2022 die In­sol­venz­an­träge für alle Ge­sell­schaf­ten zurückgezogen.

Das Amts­ge­richt Ol­den­burg hat 18 vor­läu­fige In­sol­venz­ver­fah­ren auf­ge­ho­ben. So er­läu­terte die Un­ter­neh­mens­gruppe in ei­ner Stel­lung­nahme: „Wir stre­ben nach wie vor eine hun­dert­pro­zen­tige Be­frie­di­gung al­ler Gläu­bi­ger­an­sprü­che an.“ Wei­ter­hin er­klärte man, eine „hun­dert­pro­zen­tige Be­frie­di­gung al­ler Gläu­bi­ger­an­sprü­che“ an­zu­stre­ben mit „Hoch­druck an dem Re­struk­tu­rie­rungs­pro­zess“ zu ar­bei­ten. Zu­dem soll Herr Hahn als Vor­stand und Ge­schäfts­füh­rer der ope­ra­ti­ven Ge­sell­schaf­ten zurücktreten.

Ein „Wei­ter so“ wie frü­her kann es für die Gruppe al­ler­dings nicht ge­ben. Noch ste­hen zu viele of­fene Fra­gen aus. So zeich­ne­ten die bis­he­ri­gen vor­läu­fi­gen In­sol­venz­ver­wal­ter ein er­schre­cken­des Bild der wirt­schaft­li­chen Lage. Zu­dem wer­den die staats­an­walt­li­chen Er­mitt­lun­gen, die Ende 2021 we­gen Be­trugs­ver­dachts ein­ge­lei­tet wur­den, noch aus­ge­wei­tet. Der Ver­dacht der Geld­wä­sche steht im Raum.

Als An­sprech­part­ne­rin für Ihr wei­te­res Vor­ge­hen steht Ih­nen gerne Rechts­an­wäl­tin Dr. Su­sanne Schmidt-​Morsbach, Fach­an­wäl­tin für Bank- und Ka­pi­tal­markt­recht für wei­tere Fra­gen zur Verfügung.

Die Fach­an­wälte der Kanz­lei Schirp & Part­ner aus Ber­lin ver­fü­gen auf­grund lang­jäh­ri­ger Pra­xis seit mehr als 25 Jah­ren über eine um­fas­sende Ex­per­tise im Bank- und Kapitalmarktrecht.

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