Apas findet Pflichtverletzungen bei EY

Das be­rich­tet das „Han­dels­blatt“.

Wie das „Han­dels­blatt“ be­rich­tet, hat die Ab­schluss­prü­ferauf­sichts­stelle Apas Be­weise für schwer­wie­gende und jah­re­lange Pflicht­ver­let­zun­gen bei der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft EY im Zu­sam­men­hang mit dem Wirecard-​Skandal gefunden.

Be­reits im Jahr 2019, vor Be­kannt­wer­den des Skan­dals um das ehe­ma­lige Dax-​Unternehmen, hatte die Apas Vor­er­mitt­lun­gen ge­gen EY auf auf­ge­nom­men. Schon da­mals be­stan­den Zwei­fel an der Rech­nungs­le­gung der Wire­card AG. Ne­ben dem Wambach-​Bericht dürfte das Gut­ach­ten der Apas ein wei­te­rer wich­ti­ger Be­weis für eine Scha­dens­er­satz­pflicht von EY sein.

Kon­kret geht es bei den Un­ter­su­chun­gen der Apas um die Jah­res­ab­schlüsse der Jahre 2015-2018. Laut dem Be­richt des „Han­dels­blatt“ sol­len da­bei in al­len Jah­ren „teils er­heb­li­che Pflicht­ver­let­zun­gen“ fest­ge­stellt wor­den sein.

Die Luft für EY dürfte in den lau­fen­den Scha­dens­er­satz­kla­gen auch des­halb im­mer dün­ner werden.

Wir füh­len uns da­mit in un­se­rer Pro­zess­stra­te­gie be­stä­tigt. Da­bei stüt­zen wir uns auf ein Ur­teil des Bun­des­ge­richts­hofs aus dem Jahr 2020. In die­ser Ent­schei­dung hatte der BGH er­klärt, dass ein Wirt­schafts­prü­fer dann ge­gen­über In­ves­to­ren haf­tet, wenn sein Tes­tat un­rich­tig ist und wenn er da­bei „nach­läs­sig“, „rück­sichts­los“ und „an­ge­sichts der Be­deu­tung für Dritte ge­wis­sen­los“ ge­han­delt hat.

Die Kanz­lei Schirp & Part­ner, mit der­zeit über 1.300 an­hän­gi­gen Kla­gen die stärks­ten ju­ris­ti­schen Geg­ner von EY, emp­fiehlt da­her, ent­schlos­sen den Rechts­weg zu be­schrei­ten. Wei­tere In­for­ma­tio­nen zu un­se­rem Vor­ge­hen ge­gen EY fin­den Sie hier.

Die Fach­an­wälte un­se­rer Kanz­lei Schirp & Part­ner aus Ber­lin ver­fü­gen auf­grund lang­jäh­ri­ger Pra­xis seit mehr als 25 Jah­ren über eine um­fas­sende Ex­per­tise im Bank- und Kapitalmarktrecht.

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