NEUE ANKAUFSANGEBOTE FÜR P&R-INSOLVENZANSPRÜCHE

Schirp & Part­ner ver­tre­ten ei­nen an­gel­säch­si­schen Fi­nanz­in­ves­tor, der neue An­kaufs­an­ge­bote für P&R-Insolvenzansprüche macht. (mehr …)

P&R – erste Abschlagsverteilung geplant

Für das zweite Quar­tal 2021 ist eine erste Ab­schlags­ver­tei­lung für die An­le­ger bei P&R von mehr als 200 Mio. Euro ge­plant. Bei der GC (P&R Ge­braucht­con­tai­ner Vertriebs- und Verwaltungs-​GmbH) und LF (P&R Con­tai­ner Vertriebs- und Verwaltungs-​GmbH) kön­nen nach ak­tu­el­lem Stand 7,5 % auf die fest­ge­stell­ten For­de­run­gen aus­ge­zahlt wer­den, bei der CL (P&R Con­tai­ner Lea­sing GmbH) und der TC (P&R Transport-​Container GmbH) 4 %.
Quelle: Ak­ti­ons­bund

P&R-Insolvenz: Infoveranstaltung für Berater, Vermittler, Banken und Sparkassen – jetzt als Webinar!

Die von der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft P&R vor­be­rei­te­ten, für den 30. März bis zum 07. April 2020 ge­plan­ten Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen zu den Ent­wick­lun­gen im Rah­men der In­sol­venz des Con­tai­ner­an­bie­ters P&R, sol­len auf­grund der Corona-​Situation nun als We­bi­nar am 01. April 2020 statt­fin­den. Das We­bi­nar wen­det sich an be­trof­fene Be­ra­ter und Ver­mitt­ler so­wie an Ban­ken und Spar­kas­sen. Denn letzt­lich sind von der P&R-Insolvenz im Früh­jahr 2018 nicht nur weit über 50.000 An­le­ger di­rekt be­trof­fen, son­dern ins­be­son­dere auch die mit der Dis­tri­bu­tion be­trau­ten Vertriebe.

Die In­ter­es­sen­ge­mein­schaft P&R stellt eine zen­trale In­for­ma­ti­ons­platt­form für Be­ra­ter und Ver­mitt­ler dar, die ih­ren Kli­en­ten und Kun­den in der Ver­gan­gen­heit P&R-Investments emp­foh­len ha­ben, und die sich nun trotz der sehr gu­ten Kom­mu­ni­ka­tion der In­sol­venz­ver­wal­ter, zahl­rei­cher We­bi­nare und Te­le­fon­kon­fe­ren­zen und auch vie­ler bi­la­te­ra­ler Ge­sprä­che un­ter­schied­li­cher Be­tei­lig­ter nach wie vor mit zahl­rei­chen Fra­gen kon­fron­tiert se­hen, die ih­nen ihre An­le­ger in ih­rer täg­li­chen Ver­triebs­ar­beit stellen.

Es ist ge­plant, ins­be­son­dere das Kauf­an­ge­bot von York Ca­pi­tal (Dau­er­haft In­vest) de­tail­liert vor­zu­stel­len so­wie den Sach­stand rund um die Rück­for­de­rungs­be­stre­bun­gen der In­sol­venz­ver­wal­ter ge­gen­über den An­le­gern zu er­läu­tern. Da­ne­ben steht die Be­hand­lung der kom­ple­xen Haf­tungs­fra­gen für den Ver­trieb ebenso im Mit­tel­punkt wie der be­vor­ste­hende Auf­sichts­wech­sel und die sich hier­aus er­ge­ben­den Handlungsmöglichkeiten.

Als ei­ner der zah­rei­chen fach­kom­pe­ten­ten Re­fe­ren­ten wird Ih­nen Dr. Wolf­gang Schirp gerne Rede und Ant­wort stehen.

Die An­mel­dung ist auf der In­ter­net­seite der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft P&R www​.ig​-pundr​.de mög­lich; hier er­fah­ren Sie alle not­wen­di­gen wei­te­ren Details.

Anleger verklagen P&R-Wirtschaftsprüfer auf Schadensersatz

Am 3. März 2020 hat die Kanz­lei Schirp & Part­ner für eine erste Man­dan­tin Scha­dens­er­satz­klage beim Land­ge­richt Re­gens­burg ge­gen den Wirt­schafts­prü­fer… (mehr …)

Weihnachtsgeld für P&R-Anleger: Erste Tranche der aufgekauften P&R-Ansprüche ausgezahlt

Noch vor Weih­nach­ten hat der US-​Investor York Ca­pi­tal, der In­sol­venz­an­sprü­che der P&R-Gläubiger an­kauft, eine erste Tran­che aus­ge­zahlt. Die bis­lang er­wor­be­nen For­de­run­gen ge­gen die in­sol­ven­ten P&R Ge­sell­schaf­ten ha­ben ein Vo­lu­men in zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­höhe. Der In­ves­tor ist nach wie vor am Kauf der P&R-Verträge in­ter­es­siert und konnte durch die zü­gige Aus­zah­lung der Kauf­preise seine Ernst­haf­tig­keit be­kräf­ti­gen. Der­zeit läuft eine zweite Ankaufs-​Tranche und das frei­blei­bende An­ge­bot steht al­len ge­schä­dig­ten P&R-Anlegern wei­ter­hin offen.

Individualisierte Kaufangebote des Investors werden durch Schirp & Partner unterbreitet

Schirp & Part­ner ist au­to­ri­siert, in­ter­es­sier­ten P&R-Gläubigern die in­di­vi­dua­li­sier­ten An­ge­bote zu un­ter­brei­ten. Die von uns ver­tre­te­nen P&R-Gläubiger, die seit Mitte No­vem­ber ihre Kauf­an­ge­bote er­hal­ten ha­ben, ha­ben das An­ge­bot sehr po­si­tiv auf­ge­nom­men. Für viele der An­le­ger ist es in ers­ter Li­nie in­ter­es­sant, jetzt ei­nen Schluss­strich un­ter das In­vest­ment zu zie­hen und schnell aus den In­sol­venz­ver­fah­ren aus­stei­gen zu können.

Dar­über hin­aus er­mög­licht der Ver­kauf der In­sol­venz­an­sprü­che an den In­ves­tor, mög­li­che Rück­for­de­rungs­an­sprü­che ab­zu­weh­ren, die die In­sol­venz­ver­wal­ter Dr. Jaffé und Dr. Heinke der­zeit noch prü­fen. Al­ler­dings muss den ge­schä­dig­ten An­le­gern auch be­wusst sein, dass sie mit dem Ver­kauf auf even­tu­ell hö­her aus­fal­lende Er­löse ver­zich­ten, die im Ver­laufe des In­sol­venz­ver­fah­rens – viel­leicht – in den nächs­ten Jah­ren er­zielt wer­den können.

Das ak­tu­elle P&R-Kaufangebot stellt da­mit eine be­den­kens­werte Al­ter­na­tive zur wei­te­ren Teil­nahme am In­sol­venz­ver­fah­ren dar.

wei­tere FAQs zum P&R Kaufangebot »

Wir bie­ten auch wei­ter­hin al­len in­ter­es­sier­ten An­le­gern der in­sol­ven­ten P&R-Firmen an, sich mit uns in Ver­bin­dung zu set­zen. Schirp & Part­ner un­ter­brei­tet Ih­nen so­dann kos­ten­frei ein für Sie un­ver­bind­li­ches Kauf­an­ge­bot, das Sie in Ruhe prü­fen kön­nen. Die an­walt­li­chen Ge­büh­ren für die Prü­fung, Un­ter­brei­tung und Ab­wick­lung des Kauf- und Über­tra­gungs­ver­tra­ges wer­den vom Käu­fer übernommen.

Selbst­ver­ständ­lich ste­hen wir Ih­nen für Ihre wei­ter­ge­hen­den Fra­gen gerne zur Ver­fü­gung. Bitte wen­den Sie sich an Dr. Wolf­gang Schirp und Dr. Su­sanne Schmidt-​Morsbach.

P&R-Insolvenzen: Haftung der BAFin? Anwälte prüfen Musterklagen

Schirp und Part­ner Rechts­an­wälte mbB und Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V. (AAA) bün­deln An­le­ger für ein ge­mein­sa­mes Vorgehen

Die Lage bei P&R wird von Tag zu Tag be­droh­li­cher für die Anleger:

    • Mitt­ler­weile hat auch die P&R Transport-​Container GmbH ei­nen In­sol­venz­an­trag ge­stellt. Dies ist die Emit­ten­tin der ab 2017 auf­ge­leg­ten pro­spekt­pflich­ti­gen Ver­mö­gen­an­la­gen (Se­rie 5001 ff.). Dort sind ca. 14.900 An­le­ger mit ei­ner In­ves­ti­ti­ons­summe von ca. 400 Mio. EURO en­ga­giert. Auch das wei­tere Kon­zern­un­ter­neh­men P&R AG hat In­sol­venz­an­trag gestellt.
    • Bei den drei P&R-Gesellschaften, die be­reits am 15.03.2018 In­sol­venz­an­trag ge­stellt hat­ten, lässt sich nach An­ga­ben des vor­läu­fi­gen In­sol­venz­ver­wal­ters Dr. Jaffé für ca. 90 % der An­le­ger kein Ei­gen­tum an kon­kre­ten Con­tai­nern zu­ord­nen. Wenn diese Ein­schät­zung sich er­här­tet, dann sind die An­le­ger in ei­ner viel schlech­te­ren Po­si­tion als bei der ver­gleichs­weise glimpf­lich ab­lau­fen­den Magellan-​Insolvenz. Denn dann sind die An­le­ger nicht als Ei­gen­tü­mer der Con­tai­ner aus- oder ab­son­de­rungs­be­rech­tigt, und sie sit­zen in den In­sol­venz­ver­fah­ren nicht als ernst­zu­neh­mende Ver­fah­rens­be­tei­ligte mit am Tisch. Dann dürf­ten die al­ler­meis­ten An­le­ger bloße Quo­ten­gläu­bi­ger sein. Hinzu kommt, dass nach Er­mitt­lun­gen des an­ge­se­he­nen Bran­chen­ex­per­ten Ste­fan Loip­fin­ger Gel­der nicht auf die vor­ge­se­he­nen Kon­ten flos­sen und des­halb Tau­sen­den von An­le­gern noch keine Stan­dard­con­tai­ner über­eig­net wurden.

    • Nach wei­te­ren Aus­sa­gen des vor­läu­fi­gen In­sol­venz­ver­wal­ters sind „vor al­lem in den Jah­ren 2016 und 2017 Con­tai­ner ver­äu­ßert wor­den, um die Mie­ten zu zah­len und Rück­käufe zu tä­ti­gen“. Wenn diese Ein­schät­zung stimmt, dann könnte es sich um mas­sive Straf­ta­ten han­deln, die vom frü­he­ren Ma­nage­ment zu ver­tre­ten sind. Und eine nam­hafte Zahl von Con­tai­nern ist schlicht nicht mehr vorhanden.

An­ge­sichts die­ser Ka­ta­stro­phe prü­fen Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB, ob der Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BA­Fin) Ver­stöße ge­gen ihre Auf­sichts­pflich­ten an­zu­las­ten sind.

    • Schon das pas­sive Ver­hal­ten der Auf­sicht bis ein­schließ­lich 2016 fällt un­an­ge­nehm auf. P&R hat sich ein „Katz-​und-​Maus-​Spiel“ mit dem Ge­setz­ge­ber und der BA­Fin ge­lie­fert. Bei an­ge­mes­se­ner Aus­le­gung und An­wen­dung der Ge­setze hät­ten be­reits die Emis­sio­nen des Jah­res 2016 ei­ner Pro­spekt­pflicht samt Prü­fung durch die BA­Fin un­ter­lie­gen müs­sen. Bran­chen­ex­perte Loip­fin­ger: „Die BA­Fin hat ihre Sorg­falts­pflich­ten im Fall P&R nicht er­füllt. Der vom Ge­setz­ge­ber vor Jah­ren ver­an­kerte Auf­trag des kol­lek­ti­ven An­le­ger­schut­zes wird nicht ernst genommen.“

    • Rechts­an­walt Dr. Wolf­gang Schirp, Ber­lin: „Bei den An­ge­bo­ten des Jah­res 2017 stel­len sich noch weit­aus erns­tere Fra­gen. Ins­be­son­dere er­sieht man aus den P&R-Unterlagen – spä­tes­tens seit dem „Nach­trag Nr. 1″ zum An­ge­bot 5001 -, dass die Zah­lungs­flüsse nicht wie pro­spek­tiert statt­fan­den. Man­gels Zah­lung an die Schwei­zer P&R-Gesellschaft wa­ren auch noch keine Con­tai­ner über­eig­net wor­den. Statt­des­sen gab es ein Ver­rech­nungs­konto mit ei­ner deut­schen P&R-Gesellschaft. Nur: Die An­le­ger ha­ben die ver­spro­che­nen Con­tai­ner nicht er­hal­ten, ob­wohl da­für die Frist ei­gent­lich nur 90 Tage be­trug. Diese Ab­läufe hät­ten bei der Auf­sicht min­des­tens ernste Fra­gen auf­wer­fen müssen“.

Wä­ren die sich auf­drän­gen­den Fra­gen ge­stellt wor­den, so hät­ten je­den­falls die „spä­ten“ In­ves­to­ren bei P&R vor ih­rem In­vest­ment ge­schützt wer­den kön­nen – er­heb­li­cher Scha­den wäre ih­nen er­spart ge­blie­ben. Die An­le­ger­schüt­zer prü­fen, ob die ge­schä­dig­ten An­le­ger die BA­FIn we­gen Ver­nach­läs­si­gung ih­rer Auf­sichts­pflicht in An­spruch neh­men kön­nen. Zwar ver­sucht der Ge­setz­ge­ber, Amts­haf­tungs­an­sprü­che ge­gen die BA­Fin aus­zu­schlie­ßen. Hier­auf zielt die ge­setz­li­che Vor­schrift in § 4 Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sichts­ge­setz (Fin­DAG), wo­nach die BA­Fin ihre Auf­ga­ben aus­schließ­lich im öf­fent­li­chen In­ter­esse wahr­nimmt. Schirp & Part­ner, die in die­ser Frage eng mit dem Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V. (AAA) zu­sam­men­ar­bei­ten, in dem be­reits meh­rere hun­dert P&R-Geschädigte or­ga­ni­siert sind, wol­len je­doch ge­mein­sam für alle be­trof­fe­nen An­le­ger po­li­ti­schen und me­dia­len Druck auf­bauen. Au­ßer­dem prüft die Kanz­lei Schirp, ob sich aus eu­ro­pa­recht­li­chen Vor­schrif­ten ein He­bel er­gibt, um die BA­Fin je­den­falls bei kras­sen Fehl­leis­tun­gen auch ju­ris­tisch zur Re­chen­schaft zu ziehen.

Für wei­tere Aus­künfte steht zur Verfügung:

Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB:

Dr. Wolf­gang Schirp
Leip­zi­ger Platz 9
10117 Berlin

Tel.: 030-3276170
E-​Mail schirp@​schirp.​com
URL www​.schirp​.com

Quelle: dgap-​Meldung

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