Kaufangebote der VENQO AG

VENQO AG will An­le­gern “to­xi­sche” Be­tei­li­gun­gen abkaufen

Dem AAA wird na­hezu täg­lich be­stä­tigt, dass ins­be­son­dere An­le­ger, die be­reits mit ei­ner Ka­pi­tal­an­lage im sog. Grauen Ka­pi­tal­markt Schiff­bruch er­lit­ten ha­ben, Ge­fahr lau­fen, ein wei­te­res Mal über den Tisch ge­zo­gen zu wer­den. Cle­vere Be­trü­ger nut­zen aus, dass die Hoff­nung, ei­nen Teil des be­reits ver­lo­ren ge­glaub­ten Ka­pi­tals zu­rück­zu­er­hal­ten, die Ur­teils­fä­hig­keit trübt.

Ak­tu­ell bie­tet die VENQO AG, die ih­ren Sitz in Mon­te­ne­gro, aber auch eine Bü­ro­an­schrift in Düs­sel­dorf ha­ben soll, An­le­gern an, de­ren “to­xi­sche” Be­tei­li­gun­gen auf­zu­kau­fen, und zwar für ei­nen ziem­lich ho­hen Pro­zent­an­teil am ehe­mals in­ves­tier­ten Ka­pi­tal. Die “Ab­tre­tung to­xi­scher Werte” läge im In­ter­esse der VENQO AG. Vor­aus­set­zung da­für sei aber der Er­werb von Stamm­ak­tien für eine Neu­emis­sion der VENQO AG in Höhe von min­des­tens 5.000 Euro. Wo­mit die VENQO AG ihr Geld ver­dient, bleibt ebenso vage wie die Kon­di­tio­nen der an­geb­li­chen Neu­emis­sion. Ver­triebs­di­rek­tor Mi­kica Kostic stellt als Ge­gen­leis­tung per E‑Mail in Aus­sicht, “für un­sere Ak­tio­näre die In­for­ma­tion (Wert­ermitt­lung) ih­rer Ka­pi­tal­an­la­gen selbst­ver­ständ­lich auch mit To­xi­schen Wer­ten” zu “füh­ren”, “ge­nauso, wie auch bei Lebens/​Ren­ten­ver­si­che­run­gen, die durch das Kick-​Back wei­ter mit Ver­lust ab­ge­rech­net wer­den”. Ge­nauso mies wie die sprach­li­che Qua­li­tät ist der In­halt des An­ge­bots. Die VENQO AG ver­pflich­tet sich zu gar nichts, der Kunde über­weist Geld für den an­geb­li­chen Ak­ti­en­kauf an eine Bank in Mon­te­ne­gro — und (höchst­wahr­schein­lich) weg ist das Geld. An der An­schrift in Düs­sel­dorf wird man Herrn Kostic ver­geb­lich su­chen, voll­stre­cken lässt sich da si­cher­lich nicht.

In sol­chen Fäl­len ist es bes­ser, den be­reits ein­ge­tre­te­nen Ver­lust hin­zu­neh­men, so bit­ter der auch sein mag. Der AAA prüft für seine Mit­glie­der alle An­kauf­an­ge­bote, die diese für Ihre Fonds- und sons­ti­gen Be­tei­li­gun­gen er­hal­ten. Das je­den­falls hilft, Fol­ge­ver­luste zu vermeiden.

Der Bei­trag Kauf­an­ge­bote der VENQO AG er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

Quelle: Ak­ti­ons­bund

Wirecard: Strafprozess gegen Markus Braun beginnt im Dezember

Prozessbeginn gegen Markus Braun am 08.12.2022

Der Straf­pro­zess ge­gen den ehe­ma­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den des in­sol­ven­ten Zah­lungs­dienst­leis­ters Wire­card, Mar­kus Braun, be­ginnt am 08.12.2022 vor der 4. Gro­ßen Straf­kam­mer des Land­ge­richts Mün­chen. An­ge­setzt sind 100 Ver­hand­lungs­tage bis ins Jahr 2024. Der Pro­zess wird im Sit­zungs­saal der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt München-​Stadelheim stattfinden.

Mit an­ge­klagt sind ne­ben Mar­kus Braun zu­dem der ehe­ma­lige Bi­lanz­chef der Wire­card, Ste­phan von Erffa, so­wie Statt­hal­ter von Wire­card in Du­bai, Oli­ver Bel­len­haus. Ih­nen wer­den Bi­lanz­fäl­schung, Markt­ma­ni­pu­la­tion, Un­treue in meh­re­ren Fäl­len und ge­werbs­mä­ßi­gen Ban­den­be­trug vorgeworfen.

INFORMATIONEN ZUM VORGEHEN GEGEN ERNST & YOUNG

Wenn Sie Ihre Scha­dens­er­satz­an­sprü­che kos­ten­frei prü­fen las­sen möch­ten und an ei­ner Klage in­ter­es­siert sind, fin­den Sie al­les Wei­tere zu un­se­rem Vor­ge­hen ge­gen EY hier. Die Ernst & Young GmbH Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft hat die Jah­res­ab­schlüsse der Wire­card AG bis ein­schließ­lich 2018 ohne Be­an­stan­dun­gen tes­tiert. Die Kanz­lei Schirp & Part­ner ist mit der­zeit über 1.300 an­hän­gi­gen Kla­gen der stärkste ju­ris­ti­sche Geg­ner von EY.

Hilfe für Fondsanleger kann auch schaden — Was Fondsanleger tun können, um sich vor unseriöser Beratung zu schützen

Der Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz nimmt häu­fig Kon­takt zu Fonds­an­le­gern auf, um In­ter­es­sen zu bün­deln und aus­rei­chend Voll­mach­ten zur Ein­be­ru­fung von Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen zu sam­meln. Die Latte da­für hängt ziem­lich hoch, meist bei 20 % des Fonds­ka­pi­tals. Auf den Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen sol­len dann je nach Fonds ent­we­der Bei­räte in­stal­liert, Son­der­prü­fun­gen ver­an­lasst oder so­gar die Ge­schäfts­füh­rung aus­ge­tauscht wer­den. Sol­che Maß­nah­men, die den ein­zel­nen Fonds­an­le­ger kein (zu­sätz­li­ches) Geld kos­ten, aber häu­fig am bes­ten seine In­ter­es­sen schüt­zen, sind nur auf Ebene der Fonds­ge­sell­schaft mög­lich. Ein Fonds­an­le­ger al­lein kann in­so­fern nichts er­rei­chen. Hier kommt es er­heb­lich dar­auf an, dass sich eine große Zahl von An­le­gern zusammenschließt.

Es ist nicht ganz ein­fach, so viele An­le­ger zum Han­deln zu mo­ti­vie­ren, selbst wenn der Lei­dens­druck schon groß ist und die Fonds­ge­schäfts­füh­rung mit den An­le­gern Schlit­ten fährt. Ein Grund da­für, dass An­le­ger auf sol­che Rund­schrei­ben nicht re­agie­ren, be­steht si­cher­lich darin, dass sie, so­bald ihr Fonds in ir­gend­ei­ner Form not­lei­dend wird, mit Be­ra­tungs­an­ge­bo­ten über­schüt­tet wer­den. Wer soll da die Spreu vom Wei­zen tren­nen? Hier sind ein paar An­halts­punkte, an de­nen man sich ori­en­tie­ren kann:

Ers­tens: Es scha­det nie, In­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten. Eine E‑Mail ist schnell ge­löscht, aber es ist nie ver­kehrt, bes­ser Be­scheid zu wis­sen. Neh­men Sie also ru­hig alle An­ge­bote an, bei de­nen Sie kos­ten­los In­for­ma­tio­nen erhalten.

Zwei­tens: Prü­fen Sie, von wem die In­for­ma­tio­nen kom­men. Meist reicht es aus, die Na­men der Ab­sen­der in die Such­ma­schine ein­zu­ge­ben. Un­se­riöse Ab­sen­der sind häu­fig über Jahre mit ei­ner ähn­li­chen Ma­sche un­ter­wegs, so dass man ent­spre­chende Be­richt­erstat­tung im In­ter­net ohne gro­ßen Auf­wand fin­det. Er­stre­cken Sie die Su­che ru­hig auf die wei­te­ren Ver­trags­part­ner, die Ih­nen ggf. zu­sätz­lich noch vor­ge­stellt wer­den (Dienst­leis­ter, Rechts­an­wälte usw.).

Drit­tens: Che­cken Sie das Preis-​Leistungs-​Verhältnis. Auch 150 Euro sind raus­ge­wor­fe­nes Geld, wenn Sie da­für keine an­ge­mes­sene Leis­tung be­kom­men. Nur um In­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten, müs­sen Sie kein Geld aus­ge­ben, wenn es je­man­dem le­dig­lich darum geht, An­le­ger­stim­men zu sammeln.

Vier­tens: Wenn Ih­nen an­walt­li­che Leis­tun­gen an­ge­bo­ten wer­den (ge­rade auch mit Hin­weis auf be­reits er­strit­tene Ur­teile) und Sie zie­hen eine an­walt­li­che Ver­tre­tung in Er­wä­gung, dann emp­feh­len wir Ih­nen, vor Man­dats­er­tei­lung ein paar Fra­gen zu stel­len: Konnte auf­grund das er­strit­tene Ur­teil auch voll­streckt wer­den? Das heißt: Hat der An­le­ger, für den die Klage ge­won­nen wurde, auch Geld er­hal­ten? Das schönste Ur­teil nützt Ih­nen nichts, wenn der Geg­ner nicht mehr be­zah­len kann oder nicht auf­find­bar ist. Es pas­siert auch häu­fig, dass mit Ur­tei­len ge­wor­ben wird, die auf Ih­ren kon­kre­ten Fall gar nicht pas­sen. Fra­gen Sie auch hier vor Man­dats­er­tei­lung kon­kret nach, in­wie­fern ein be­reits er­strit­te­nes Ur­teil auf Ih­ren Fall über­trag­bar ist. Wenn auf diese Frage keine ganz kon­krete und für Sie plau­si­ble Ant­wort kommt, sind Sie an der fal­schen Stelle. Und fra­gen Sie auch nach Ver­jäh­rungs­aspek­ten. Der XI. Zi­vil­se­nat des BGH hat An­fang 2021 eine Ent­schei­dung ge­trof­fen, die ins­be­son­dere auf die Ver­jäh­rung von Pro­spekt­haf­tungs­an­sprü­chen bei al­len Fonds, die zwi­schen Mitte 2005 und Ende Mai 2012 auf­ge­legt wur­den, ganz er­heb­li­che Aus­wir­kun­gen hat. Las­sen Sie sich vor Man­dats­er­tei­lung ge­nau dar­über auf­klä­ren, ob hier ggf. Ge­fah­ren für Sie liegen.

Fünf­tens: Blei­ben Sie kri­tisch. Sind die Ar­gu­mente, die Sie le­sen, plau­si­bel? Hat sich der Ver­fas­ser er­kenn­bar mit Ih­rem kon­kre­ten Fonds be­fasst oder sind die In­halte be­lie­big auf di­verse Fonds über­trag­bar? Wird deut­lich, wie der Ver­fas­ser vor­ge­hen will und was ge­nau er von Ih­nen möchte? Las­sen Sie sich nur auf et­was ein, das Sie ver­ste­hen. Nut­zen Sie die Mög­lich­kei­ten, ent­spre­chend nach­zu­fra­gen. Wenn Ih­nen diese Mög­lich­keit nicht an­ge­bo­ten wird, dann ist das auch kein gu­tes Zeichen.

Un­sere Mit­glie­der lei­ten uns eine Viel­zahl von Hilfs­an­ge­bo­ten wei­ter, die sie in der Post ha­ben, da­mit wir uns dazu äu­ßern. Manch­mal sind diese An­ge­bote so­lide, häu­fi­ger die­nen sie aber mehr den wirt­schaft­li­chen In­ter­es­sen der Ab­sen­der. Wir hel­fen un­se­ren Mit­glie­dern auch da­bei, hier zwi­schen Weg­wer­fen und Mit­ma­chen zu entscheiden.

    Der Bei­trag Hilfe für Fonds­an­le­ger kann auch scha­den — Was Fonds­an­le­ger tun kön­nen, um sich vor un­se­riö­ser Be­ra­tung zu schüt­zen er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

    Quelle: Ak­ti­ons­bund

    Dringender Aufklärungsbedarf bei den MAP Fonds von Illya Steiner

    AAA prüft die Be­tei­li­gungs­port­fo­lien der MAP Fonds von Ilya Stei­ner hin­sicht­lich ih­rer Wirtschaftlichkeit

    Es fing ganz harm­los an. Ei­nes un­se­rer Mit­glie­der hatte uns im Früh­jahr 2022 ge­be­ten, ein­mal den MAP An­spar Plan Fonds 3 der Un­ter­neh­mens­gruppe von Dr. Il­lya Stei­ner aus Ham­burg et­was nä­her an­zu­se­hen, weil er dort noch lau­fend Ein­zah­lun­gen leis­ten würde. Er würde jetzt dau­ernd Post von ei­ner An­walts­kanz­lei er­hal­ten, die ihm emp­fiehlt, Scha­dens­er­satz­klage zu füh­ren. Sei das seriös?

    Un­sere Vor­stands­vor­sit­zende Kers­tin Kon­dert hat sich dar­auf­hin zu­nächst den MAP An­spar Plan Fonds 3 und im An­schluss daran auch den MAP An­spar Plan Fonds 2 und MAP An­spar Plan Fonds 1 so­wie MAP Fonds 1, MAP Fonds 2, MAP Fonds 3 und MAP Green un­ter Lupe ge­nom­men (MAP steht üb­ri­gens im­mer für Multi As­set Port­fo­lio). Wir ha­ben in ein Wes­pen­nest gestochen.

    In diese sie­ben MAP-​Fonds, die Stei­ner in den Jah­ren 2009 bis 2012 auf­ge­legt hat, sind bis­her mehr als 100 Mil­lio­nen Euro An­le­ger­gel­der ge­flos­sen. Die Fonds ih­rer­seits soll­ten in “Ziel­fonds” in­ves­tie­ren. Über die Streu­ung in ver­schie­dene Bran­chen (Schiffe, Im­mo­bi­lien, En­er­gie, Lo­gis­tik und Pri­vate Equity) wollte Stei­ner das Ri­siko mi­ni­mie­ren. In die MAP An­spar Plan Fonds 2 und 3 zahlt ein Teil der An­le­ger noch lau­fend ein, wäh­rend an­dere Ge­sell­schaf­ter die­ser Fonds die An­zah­lungs­phase schon be­en­det ha­ben und lau­fende Aus­schüt­ten er­hal­ten. Aber wie­viel Er­träge er­wirt­schaf­ten die Fonds tatsächlich?

    Pro­ble­ma­tisch bei prak­tisch al­len Fonds ist, dass seit In­kraft­tre­ten des KAGB Mitte 2013 die Fonds nur noch un­ter ganz be­stimm­ten Be­din­gun­gen und Auf­la­gen In­ves­ti­tio­nen tä­ti­gen dür­fen. Bis Ende 2013 wei­sen die Fonds in ih­ren Bi­lan­zen ku­mu­liert ein An­la­ge­ver­mö­gen von rund 45,6 Mil­lio­nen Euro aus. Die Summe Ge­samt­in­ves­ti­tio­nen aus den Port­fo­li­obe­rich­ten der Fonds von Mitte 2021 be­trägt knapp 100 Mil­lio­nen Euro — die Fonds ha­ben mehr als die Hälfte ih­res Ka­pi­tals erst nach 2013 in­ves­tiert. Aus un­se­rer Sicht ist hier drin­gend zu prü­fen, ob diese In­ves­ti­tio­nen KAGB-​konform wa­ren (was wir nach bis­he­ri­ger Prü­fung bezweifeln).

    Da­ge­gen spricht un­ter an­de­rem, dass In­ves­ti­tio­nen von mehr als 47 Mil­lio­nen Euro ab­wei­chend von den Pro­spekt­dar­stel­lung nicht in “Ziel­fonds” ge­flos­sen sind, son­dern in Be­tei­li­gun­gen an­de­rer Rechts­form, teil­weise auch in Di­rekt­be­tei­li­gun­gen im Aus­land. Eine Viel­zahl die­ser Be­tei­li­gun­gen be­fin­det sich zu­dem im Ein­fluss­be­reich von Dr. Il­lya Stei­ner und sei­ner Un­ter­neh­mens­gruppe. Auf­fal­lend ist auch, dass es die Steiner-​Gruppe mit der ge­setz­lich ge­re­gel­ten Ver­öf­fent­li­chungs­frist von Jah­res­ab­schlüs­sen nicht be­son­ders eng sieht. In den meis­ten Fäl­len be­tref­fen die zu­letzt ver­öf­fent­lich­ten Ab­schlüsse das Jahr 2019.

    Die Dar­stel­lun­gen in den Port­fo­li­obe­rich­ten der MAP Fonds sind al­les an­dere als trans­pa­rent. So wird bei­spiels­weise ver­schwie­gen, wenn bei ver­kauf­ten oder li­qui­dier­ten “Ziel­fonds” er­heb­li­che Ka­pi­tal­ver­luste rea­li­siert wur­den. Wel­che Aus­schüt­tun­gen aus wel­chen Be­tei­li­gun­gen ge­plant wa­ren und wel­che Rück­flüsse tat­säch­lich bei den MAP Fonds an­kom­men, wird gleich­falls nir­gends dar­ge­stellt. Auf wel­cher Ba­sis die An­kaufs­ent­schei­dun­gen ge­trof­fen wur­den, ist nicht nachvollziehbar.

    Ein Extrem-​Beispiel, das nach un­se­rer Auf­fas­sung ge­fähr­lich an der Grenze zur Un­treue liegt, ist die In­ves­ti­tion des MAP ASP 2 und MAP ASP 3 in die HEKA En­ergy So­lu­ti­ons GmbH in Höhe von ins­ge­samt 1,6 Mil­lio­nen Euro.

    Jo­chen Rie­ger war Grün­der und ehe­ma­li­ger Ge­schäfts­füh­rer der HEKA-​Gesellschaften. Seine HEKA-​Muttergesellschaft und er per­sön­lich wa­ren An­fang März 2020 in­sol­vent. Il­lya Stei­ner und Jo­chen Rie­ger kann­ten sich. Ende März 2020 kaufte Stei­ner für MAP ASP 2 und MAP ASP 3 die Ge­sell­schafts­an­teile der HEKA En­ergy So­lu­ti­ons GmbH vom In­sol­venz­ver­wal­ter der in­sol­ven­ten Mut­ter­ge­sell­schaft. Mit er­wor­ben wur­den ver­meint­li­che For­de­run­gen und An­sprü­che, für de­ren Wert­hal­tig­keit der In­sol­venz­ver­wal­ter als Ver­käu­fer al­ler­dings jeg­li­che Ge­währ aus­drück­lich aus­schloss. Die Pri­vat­in­sol­venz von Rie­ger hielt Stei­ner nicht da­von ab, ihn kurze Zeit spä­ter nicht nur er­neut — auch hier han­delnd für die Fonds — zum Ge­schäfts­füh­rer der HEKA zu be­stel­len, son­dern die Ge­sell­schaft mit noch mehr Ka­pi­tal sei­tens der Fonds aus­zu­stat­ten und noch vier Toch­ter­ge­sell­schaf­ten von Rie­ger grün­den zu las­sen. Alle fünf Ge­sell­schaf­ten sind in­zwi­schen in­sol­vent, die in­ves­tier­ten 1,6 Mil­lio­nen Euro sind wohl verloren.

    In den Port­fo­li­obe­rich­ten Mitte 2020 heißt es, die Ren­di­teaus­sich­ten die­ser Be­tei­li­gung wür­den bei 7 bis 8 Pro­zent lie­gen. Der Jah­res­ab­schluss 2019 der HEKA En­ergy So­lu­ti­ons GmbH zeigt al­ler­dings über­haupt keine nen­nens­wer­ten Ver­mö­gens­werte. Die Bi­lan­zen der Vor­jahre be­le­gen eine rück­läu­fige Ge­schäfts­ent­wick­lung. Es stellt sich die Frage, auf wel­cher Zah­len­ba­sis die An­kaufs­ent­schei­dung ge­trof­fen wurde. Die in den Port­fo­li­obe­rich­ten in Aus­sicht ge­stell­ten Ren­di­ten ha­ben keine er­kenn­bare Ba­sis in der Wirklichkeit.

    Der Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V. will nun­mehr die An­le­ger al­ler MAP Fonds darin un­ter­stüt­zen, die Ein­be­ru­fung au­ßer­or­dent­li­cher Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen und die In­stal­la­tion von Bei­rä­ten durch­zu­set­zen. Wir stel­len au­ßer­dem die Platt­form, auf der sich die An­le­ger un­ter­ein­an­der aus­tau­schen und ver­net­zen kön­nen. Au­ßer­dem set­zen wir un­sere Re­cher­chen fort, um die Hin­ter­gründe der An­kaufs­ent­schei­dun­gen und den tat­säch­li­chen wirt­schaft­li­chen Stand der Be­tei­li­gun­gen zu ermitteln.

    Von Scha­dens­er­satz­kla­gen aus Pro­spekt­haf­tung hal­ten wir al­ler­dings aus ver­schie­de­nen Grün­den im Falle der MAP Fonds we­nig. Denn sie dürf­ten — von al­len ju­ris­ti­schen Aspek­ten ab­ge­se­hen — wirt­schaft­lich we­nig sinn­voll sein. Die Fonds ha­ben alle die­sel­ben drei Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter. Ge­gen diese würde sich ein An­spruch aus Pro­spekt­haf­tung rich­ten. Es sieht so aus, als wür­den zwei die­ser Ge­sell­schaf­ten ge­rade für die “Be­er­di­gung” vor­be­rei­tet. Der Jour­na­list Ste­fan Loip­fin­ger, mit dem wir uns hin­sicht­lich der Re­cher­chen zu Stei­ner eng aus­tau­schen, hat hier­über be­reits be­rich­tet. Sei­nen Kom­men­tar fin­den Sie un­ter https://​in​vest​ment​check​.de/​n​e​w​s​/​6​8​2​1​/​s​t​e​i​n​e​r​s​c​h​e​-​a​b​w​e​s​e​n​h​e​i​ten. Die dritte Grün­dungs­ge­sell­schaf­te­rin, die Kom­ple­men­tä­rin MAP Stei­ner Ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH, führt nach wie vor die Ge­schäfte der Fonds. Aber auch sie hat keine sol­che Fi­nanz­kraft, dass sie die An­sprü­che von Tau­sen­den von An­le­gern be­frie­di­gen könnte.

    Vor die­sem Hin­ter­grund se­hen wir die bes­ten Mög­lich­kei­ten, das Ka­pi­tal und die In­ter­es­sen der An­le­ger zu schüt­zen, bei ei­nem Vor­ge­hen auf der Ebene der Fonds­ge­sell­schaf­ten. Da­für braucht es al­ler­dings ent­spre­chende Mehr­hei­ten. Wir ha­ben uns auf den Weg ge­macht, den An­le­gern bei der Be­schaf­fung die­ser Mehr­hei­ten nach bes­ten Kräf­ten zu hel­fen. Je­der be­trof­fene An­le­ger kann sich bei uns mel­den. Wir sor­gen für die In­ter­es­sen­bün­de­lung und In­for­ma­ti­ons­wei­ter­gabe — auch ohne Mit­glied­schaft in un­se­rem Verein.

    Hier fin­den Sie wei­tere Aktionsbund-​News zu die­sem Thema:

    Der Bei­trag Drin­gen­der Auf­klä­rungs­be­darf bei den MAP Fonds von Il­lya Stei­ner er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

    Quelle: Ak­ti­ons­bund

    Enorme Wertberichtigungen bei ThomasLloyd

    Tho­masLloyd CTI Hol­ding hat laut Jah­res­ab­schluss 2020 mehr als 100 Mil­lio­nen Euro abgeschrieben.

    Die Tho­masLloyd Clean­tech In­fra­st­ruc­ture Hol­ding GmbH (TL CTI Hol­ding GmbH) ist die Ge­sell­schaft der Tho­masLloyd Group, über die die meis­ten In­ves­ti­tio­nen ge­tä­tigt wer­den sol­len. Die Tho­masLloyd Fonds ge­ben zu die­sem Zweck das An­le­ger­ka­pi­tal an diese Ge­sell­schaft wei­ter. Der Jah­res­ab­schluss 2020 hätte bis zum Ende des Jah­res 2021 ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. So will es zu­min­dest das Ge­setz. So­wohl der Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz als auch di­verse An­le­ger ha­ben beim Bun­des­an­zei­ger und bei der Ba­Fin das Feh­len die­ses Ab­schlus­ses mo­niert. In den letz­ten Wo­chen ha­ben die An­le­ger der ge­schlos­se­nen Fonds Zweite Clean­tech, Dritte Clean­tech und Fünfte Clean­tech die Ab­schlüsse für 2020 ohne wei­tere Er­läu­te­run­gen er­hal­ten und soll­ten sie trotz ka­ta­stro­pha­ler Ver­luste ge­neh­mi­gen. Wir ha­ben hier dar­über be­rich­tet. Lars-​Marten Na­gel kom­men­tiert die Er­eig­nisse heute im Han­dels­blatt.

    So­eben wurde nun der Jah­res­ab­schluss 2020 der Tho­masLloyd CTI Hol­ding selbst im Bun­des­an­zei­ger ver­öf­fent­licht, des­sen Er­geb­nisse die Ba­sis der Fonds­ab­schlüsse bil­den. Die­ser Ab­schluss zeigt ein er­schre­cken­des Bild: In 2020 hat die TL CTI Hol­ding bei Fi­nanz­an­la­gen und Wert­pa­pie­ren des An­la­ge­ver­mö­gens mehr als 100 Mil­lio­nen Euro ab­ge­schrie­ben. Die größte Po­si­tion da­bei kom­men­tiert TL wie folgt:

    “Die Be­tei­li­gung an Tho­masLloyd CTI Asia Hol­dings Pte. Ltd, Singapur/​Sin­ga­pur, mit An­schaf­fungs­kos­ten in Höhe von TEUR 138.097 wurde im Ge­schäfts­jahr um TEUR 83.035 auf den nied­ri­ge­ren bei­zu­le­gen­den Zeit­wert in Höhe von TEUR 55.062 ab­ge­schrie­ben, da der bei­zu­le­gende Zeit­wert un­ter Ver­wen­dung ei­nes er­höh­ten Dis­kon­tie­rungs­sat­zes von 8.1 %, der deut­lich ne­ga­ti­vere ma­kro­öko­no­mi­sche In­puts auf­grund der Pan­de­mie und ge­rin­ge­rer Wachs­tums­ra­ten wi­der­spie­gelt, so­wie durch den Weg­fall von Kos­ten­syn­er­gien und be­trieb­li­chen Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen, die in den Vor­jah­ren in die Be­wer­tung ein­ge­flos­sen wa­ren und de­ren kurz- bis mit­tel­fris­tige Rea­li­sie­rung das Ma­nage­ment wei­ter­hin anstrebt.”

    Das Zi­tat ist kor­rekt, der Satz steht so un­voll­stän­dig im Jah­res­ab­schluss. Aber er ist nicht nur sprach­lich ver­un­glückt, son­dern auch in­halt­lich na­hezu be­deu­tungs­los. Das passt zur ge­ne­rel­len In­for­ma­ti­ons­po­li­tik von Tho­masLloyd, die grund­sätz­lich mehr Fra­gen auf­wirft, als sie be­ant­wor­tet. Ins­be­son­dere dann, wenn es um die Kon­kre­ti­sie­rung von Be­tei­li­gungs­ver­hält­nis­sen geht, hält Tho­masLloyd sich gern bedeckt.

    Die zen­trale In­ves­ti­ti­ons­ge­sell­schaft der Gruppe hat das Jahr 2020 mit ei­nem Ver­lust von rund 132 Mil­lio­nen Euro be­en­det. Aber den An­le­gern wird wei­ter er­zählt, die seit ge­rau­mer Zeit ein­ge­stell­ten Aus­schüt­tun­gen der Fonds sol­len nicht nur kurz­fris­tig fort­ge­setzt, son­dern auch noch auf­ge­holt wer­den. An­ge­sichts der für 2020 vor­ge­leg­ten Zah­len der TL CTI Hol­ding ist das nur schwer glaubhaft.

    Un­sere Vor­stands­vor­sit­zende Kers­tin Kon­dert wird in den nächs­ten Ta­gen den Jah­res­ab­schluss 2020 der Tho­masLloyd Clean­tech In­fra­st­ruc­ture Hol­ding GmbH ge­nau un­ter die Lupe neh­men. Wir wer­den un­sere Be­richt­erstat­tung fortsetzen.

    Hier fin­den Sie wei­tere Aktionsbund-​News zu die­sem Thema:

    Der Bei­trag Enorme Wert­be­rich­ti­gun­gen bei Tho­masLloyd er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

    Quelle: Ak­ti­ons­bund

    Versäumnisurteil gegen zwei Unternehmen der Steiner-Gruppe

    S + C Treu­hand GmbH und Stei­ner + Com­pany GmbH & Co. KG las­sen sich im Ge­richts­ter­min nicht vertreten.

    Ein An­le­ger, der sich über das Emis­si­ons­haus Stei­ner di­rekt an ei­ner Wohn­an­lage in Du­bai be­tei­ligt hat, pro­zes­siert ge­gen die S + C Treu­hand GmbH, die Stei­ner + Com­pany GmbH & Co. KG und die En­gels & Völ­kers Re­sorts GmbH, weil die ver­spro­che­nen Miet­zah­lun­gen so­wie die ver­trag­lich ver­spro­chene Rück­zah­lung des in­ves­tier­ten Ka­pi­tals aus­blei­ben. Das, was ihm als Kauf‑, Miet- und Rück­kauf­ver­trag an­ge­bo­ten wurde, ist nach Auf­fas­sung sei­nes An­walts Boris-​Jonas Gla­meyer aus Kon­stanz tat­säch­lich ein Dar­le­hens­ver­trag — der An­le­ger sei über die Grund­la­gen sei­ner Be­tei­li­gung ge­täuscht wor­den. Die Vor­stands­vor­sit­zende des AAA, Kers­tin Kon­dert, hat am 16. Sep­tem­ber 2022 als “Öf­fent­lich­keit” die münd­li­che Ver­hand­lung vor dem Land­ge­richt Ham­burg be­sucht. Die zu­stän­dige Rich­te­rin neigt dazu, der Auf­fas­sung von Gla­meyer zu­zu­stim­men. Ge­gen die Be­klag­ten zu 1. und 2., die In­itia­to­ren S + C Treu­hand­ge­sell­schaft mbH und Stei­ner + Com­pany GmbH & Co. KG, ist die Sa­che fast schon ge­lau­fen. Vor we­ni­gen Ta­gen ha­ben über­ra­schend die je­weils ver­tre­ten­den An­wälte die Man­date nie­der­ge­legt, neue An­wälte ha­ben beide Be­klag­ten nicht be­stellt. Im Ge­richts­ter­min wa­ren sie we­der an­we­send noch ver­tre­ten. Nun wird ge­gen sie ein Ver­säum­nis­ur­teil er­ge­hen. Im Juli hatte Il­lya Stei­ner seine Ge­sell­schafts­an­teile an der Stei­ner + Com­pany GmbH & Co. KG an die Ju­pi­ter Un­ter­neh­mungs­be­ra­tung UG (haf­tungs­be­schränkt) ver­kauft, zu­dem sind die Ge­schäfts­füh­rer der S + C Treu­hand­ge­sell­schaft mbH und Stei­ner + Com­pany GmbH & Co. KG kurz­fris­tig aus­ge­tauscht wor­den. Vor die­sem Hin­ter­grund drängt sich die Frage auf, ob hier die Be­er­di­gung ei­nes An­spruchs­geg­ners vor­be­rei­tet wird.

    Rechts­an­walt Boris-​Jonas Glameyer

    Sollte es sich beim vor­lie­gen­den Ver­trag um ei­nen Dar­le­hens­ver­trag han­deln, so hätte dies für die En­gel & Völ­kers Re­sorts GmbH die un­an­ge­nehme Folge, dass sie für die Rück­zah­lung des vol­len in­ves­tier­ten Be­tra­ges des An­le­gers auf­grund der ver­trag­lich er­klär­ten Haf­tungs­über­nahme auf­kom­men müsste, wo­bei nicht ein­mal die be­reits an den An­le­ger ge­flos­se­nen Zins­zah­lun­gen in Ab­zug zu brin­gen wä­ren. Nach An­sicht von Gla­meyer kann sich die En­gel & Völ­kers Re­sorts GmbH nicht auf die Form­un­wirk­sam­keit des Ver­tra­ges be­ru­fen, da ein Dar­le­hens­ver­trag an­ders als ein Kauf­ver­trag nach deut­schem Recht nicht no­ta­ri­ell be­ur­kun­det wer­den muss.

    Hier fin­den Sie wei­tere Aktionsbund-​News zu die­sem Thema:

    Der Bei­trag Ver­säum­nis­ur­teil ge­gen zwei Un­ter­neh­men der Steiner-​Gruppe er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

    Quelle: Ak­ti­ons­bund

    Fehlerhafte Abstimmungsunterlagen bei ThomasLloyd

    Nachdem der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V. die Abstimmung zu überhöhten Provisionen beanstandet hatte, erklärte ThomasLloyd gegenüber nachfragenden Anlegern, die Abstimmungsunterlagen seien tatsächlich fehlerhaft.

    Wir ha­ben ver­gan­gene Wo­che dar­über be­rich­tet, dass An­le­ger des Tho­masLloyd Fonds Zweite Clean­tech In­fra­struk­tur­ge­sell­schaft mbH & Co. KG ent­spre­chend den ak­tu­el­len Ab­stim­mungs­un­ter­la­gen nicht nur die Ge­schäfts­füh­rung und die Treu­hän­de­rin ent­las­ten, son­dern auch deut­lich über Ver­trag ge­zahlte Pro­vi­sio­nen nach­träg­lich ge­neh­mi­gen sol­len (TOP 4 der Be­schluss­fas­sung). Auch In​vest​ment​check​.de nimmt kri­tisch zum Um­gang von Tho­masLloyd mit ih­ren An­le­gern Stel­lung. Jetzt hat ein An­le­ger bei der Fonds­ge­schäfts­füh­rung nach­ge­fragt, wieso er nach­träg­lich über­höhte Pro­vi­sio­nen für das Jahr 2020 ge­neh­mi­gen soll, ob­wohl der Fonds in die­sem Jahr gar nicht mehr in der Plat­zie­rung war. Nach Aus­kunft von Tho­masLloyd sind die Ab­stim­mungs­un­ter­la­gen tat­säch­lich feh­ler­haft: “Bitte Top 4 igno­rie­ren, der wurde hier fälsch­li­cher­weise auf­ge­nom­men und be­trifft das Ge­schäfts­jahr 2020 nicht mehr”. An­ge­sichts ei­nes sol­chen Feh­lers sollte man an­neh­men, dass TL alle be­trof­fe­nen An­le­ger dar­über in­for­miert, dass hier et­was falsch ge­lau­fen ist. Bis­her ist das al­ler­dings nicht der Fall. Der Vor­fall zeigt deut­lich auf, wie wich­tig es ist, dass An­le­ger kri­tisch blei­ben und nicht al­les schlu­cken, was ih­nen die Ge­schäfts­füh­rung vorsetzt.

    Hier fin­den Sie wei­tere Aktionsbund-​News zu die­sem Thema:

    Der Bei­trag Feh­ler­hafte Ab­stim­mungs­un­ter­la­gen bei Tho­masLloyd er­schien zu­erst auf Ak­ti­ons­bund Ak­ti­ver An­le­ger­schutz e.V..

    Quelle: Ak­ti­ons­bund

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